Mattersburg kehrt in die Bundesliga zurück

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Der SV Mattersburg hat am Dienstag in der Fußball-Erste-Liga eine verhaltene Aufstiegsparty gefeiert. Die Burgenländer fixierten die Rückkehr in die Bundesliga vor heimischer Kulisse mit einem 1:1 gegen Austria Lustenau. Verfolger LASK Linz, der beim Abstiegskandidaten SV Horn 0:2 verlor, liegt drei Runden vor Schluss nicht mehr aufholbare elf Punkte zurück.

Die Mattersburger kehren nach zwei Jahren Pause ins Oberhaus zurück. Dort waren sie bereits von 2003 bis 2013 vertreten gewesen. Im Kampf um den Meistertitel in der zweithöchsten Spielklasse ließ der SVM aber sogar zwei Punkte liegen.

Der Vorsprung auf den nicht aufstiegsberechtigten FC Liefering, der in Grödig gegen Kapfenberg mit 1:4 unter die Räder kam, beträgt einen Zähler. In der Schlussrunde steht noch ein direktes Duell auf dem Programm.

Mattersburg-Trainer Ivica Vastic ließ wegen stimmlichen Problemen seinem Assistenten Markus Karner den Vortritt an der Seitenoutlinie. Sein Team kam nach mattem Start immer besser ins Spiel, vergab aber eine Vielzahl von Großchancen.

Liga-Topscorer Markus Pink brachten den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unter (29.). Fünf Minuten später behielt der 24-Jährige aber die Ruhe, traf nach Balleroberung von Patrick Farkas aus der Drehung. Es war sein 18. Saisontreffer, der 13. im Frühjahr.

Die vergebenen Chancen rächten sich nach Seitenwechsel, als Thiago aus dem Nichts per Kopf der Ausgleich gelang (70.). Auf der Gegenseite kratzte Dario Tadic einen Schuss von Mattersburgs Thorsten Röcher in der Schlussminute noch von der Linie (92.). Der Feierstimmung der 4.300 Zuschauer in Mattersburg tat das keinen Abbruch. Nach Spielende stürmten unzählige Kinder aufs Spielfeld, um den Aufstieg zu feiern.

Der LASK bot nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage in Horn eine matte Darbietung. Marco Sahanek, der ungehindert in den Strafraum eindringen durfte (7.), und Florian Sittsam per Kopf (33.) sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse.

Die Horner fuhren ihren zweiten Sieg in den vergangenen zwölf Runden ein und liegen nur noch aufgrund der schlechten Tordifferenz gegenüber dem FAC, der in St. Pölten 1:3 verlor, in der Abstiegszone.

Kapfenberg ist seine Abstiegssorgen mit dem Kantersieg in Grödig bereits los, den Lieferingern droht dagegen den Titel zu vergebn.

In einem furiosen Anfang. Felipe Pires brachte die Jungbullen aus Liefering zwar in Führung (6.), sein brasilianischer Landsmann Jorge Elias drehte die Partie aber mit einem frühen Doppelpack (8., 11.).

Die eingewechselten Philipp Hütter (85.) und Edin Bahtic (87.) erhöhten im Finish. Die Lieferinger sind damit bereits vier Runden sieglos.

Die St. Pöltner machten mit dem zweiten Sieg in Serie einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die Niederösterreicher sind einen Zähler vor Lustenau bereits Fünfter.

David Stec brachte St. Pölten in Führung (18.). Daniel Segovia traf per Elfmeter (56.), nachdem er zuvor einen schlecht getroffenen Volley von Mirnel Sadovic unglücklich ins eigene Tor gelenkt hatte (42.). Für die Entscheidung sorgte Andreas Dober per Distanzschuss (80.).

Der FAC kassierte im vierten Spiel unter Neo-Trainer Peter Pacult die zweite Niederlage. Die Wiener liegen nur noch aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Horn. Auf Schlusslicht Hartberg haben beide Teams je zwei Zähler gut. Der Rückstand auf den Siebenten Wacker Innsbruck beträgt zwei Punkte, jener auf Lustenau vier.

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