Wacker setzt Serie fort

Aufmacherbild
 

LASK verliert auch in Kapfenberg

Aufmacherbild
 

Wacker feiert gegen Mattersburg dritten Sieg in Serie

Aufmacherbild
 

Der LASK kann unter Trainer Martin Hiden weiterhin nicht gewinnen.

In Kapfenberg unterlagen die Linzer durch ein Tor von David Witteveen (59.) mit 0:1. Auch Mattersburg verlor in der Fremde, da Wacker seinen Aufwärtstrend mit einem 1:0 fortsetzte. Liefering konnte währenddessen mit einem 4:1-Sieg gegen Schlusslicht Hartberg seine komfortable Spitzenposition in der Ersten Liga behaupten.

Austria Lustenau liegt nach einem 1:0 beim FAC (Tor: Schreter/66.) als Sechster schon vier Zähler über der Abstiegszone, St. Pölten (5.) kam zuhause gegen Horn (8.) nicht über ein 2:2 hinaus.

Wacker Innsbruck feiert zum Abschluss der 28. Runde einen 1:0-Sieg über Mattersburg. Renner besorgt für die engagierten Hausherren in Minute 65 das Goldtor. Mit dem dritten Erfolg in Serie rückt Innsbruck auf Rang acht in der Tabelle vor.

Kapfenberg und der LASK blieben im Franz-Fekete-Stadion vor der Pause vieles schuldig. Die Obersteirer waren etwas besser, David Witteveen scheiterte bei der besten Möglichkeit aber an LASK-Goalie Pavao Pervan (30.). Auf der Gegenseite konnte sich Christoph Nicht bei einem Abschluss von Nikola Dovedan auszeichnen (35.).

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Anhänger etwas mehr geboten. Fabiano hätte schnell den Grundstein für einen Auswärtssieg legen können, scheiterte aber aus bester Position an Nicht (47.).

Die Kapfenberger machten ihre Sache später besser, nach Suppan-Flanke war es der starke Witteveen, der per Kopf für die Entscheidung sorgte (59.).

Für die Linzer, die in der Schlussphase vergeblich auf den Ausgleich drängten, war es erst die zweite Liganiederlage gegen den KSV in den jüngsten elf Duellen. Coach Hiden muss damit weiter auf seinen ersten Sieg warten, hat in fünf Partien erst einen Punkt geholt.

Mattersburg unterlag auswärts Wacker Innsbruck 0:1 und folgte damit dem Beispiel der Oberösterreicher. Die Burgenländer haben damit weiter einen Sieben-Punkte-Polster.

Für die Tiroler war es ein großer Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt, sie verließen nach langer Zeit wieder einmal die beiden Abstiegsränge und schafften den Sprung auf Platz acht. Die Truppe von Klaus Schmidt gewann zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor und blieb schon zum sechsten Mal hintereinander ohne Niederlage.

Besonders in der zweiten Halbzeit schnürte Wacker den Gegner ein. Markus Kuster konnte einen Säumel-Schuss etwas glücklich mit dem Fuß parieren (58.), war auch bei einer Gründler-Flanke sowie folgendem Micic-Kopfball (jeweils 61.) auf dem Posten und drehte einen Hlinka-Kopfball in höchster Not über die Latte (63.).

Zwei Minuten später durften die Anhänger im Tivoli Stadion Tirol aber endlich jubeln. Ein Abschluss von Renner wurde noch leicht von Nedeljko Malic ins eigene Tor abgefälscht.

Dass die Burgenländer ohne den erkrankten Topstürmer Karim Onisiwo vorne größtenteils ungefährlich blieben wurde daran deutlich, dass sie erst in der 71. Minute durch Sven Sprangler zu ihrem ersten Torschuss kamen.

Die Tiroler ließen in der 92. Minute die Chance auf das 2:0 aus, Jürgen Säumel schoss einen umstrittenen indirekten Freistoß aus sechs Metern in die Menschenmauer. Das hätte sich beinahe noch gerächt, Markus Pink kam aber auf der Gegenseite nicht richtig zum Abschluss (94.).

Liefering untermauerte den Status als aktuelles Team der Stunde in der Liga, feierte bereits den vierten Sieg in Folge. Zudem gelang der Truppe von Chefcoach Peter Zeidler die Revanche für die jüngsten beiden Niederlagen gegen Hartberg (0:3,1:3) in der laufenden Saison. Der Klassenunterschied zwischen dem Ersten und Letzten wurde von Beginn an sehr deutlich.

Die "Jungbullen" legten einen Traumstart hin. Hee-Chan Hwang musste eine Hereingabe von Felipe Pires nur noch über die Linie drücken (3.), der Südkoreaner hatte Glück, dass er dabei bei einem Zusammenprall mit der Stange unverletzt blieb. Smail Prevljak legte nach Atanga-Lochpass schnell das 2:0 (19.) nach. Die Lieferinger waren dem 3:0 näher, die Hartberger konnten sich kaum in Szene setzen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Steirer deutlich besser, konnten aber keinen Umschwung herbeiführen. Joao Pedro nach neuerlicher Atanga-Vorarbeit (70.) und abermals Prevljak (84.) trafen im Konter noch zweimal für die Gastgeber. Der 19-jährige Prevljak hält schon bei 14 Toren in 15 Spielen und zog in der Schützenliste mit dem voranliegenden Mattersburger Karim Onisiwo gleich. Den Hartbergern, die zum zweiten Mal in Serie verloren, gelang durch Lukas Ried nur der Ehrentreffer (82.).

Lustenau durfte Wien dank eines Treffers von Marcel Schreter (66.) als Sieger verlassen. Der Routinier profitierte von einem Stellungsfehler von Philipp Steiner.

Für die Wiener war es die erste Niederlage gegen die Vorarlberger im vierten Spiel. Lustenau verschaffte sich im Abstiegskampf mit dem knappen Erfolg beim FAC etwas Luft und zog an den Wienern vorbei auf Platz sechs.

Im Niederösterreich-Derby sorgte Daniel Segovia in der NV-Arena bei aufgrund des starken Regens schwierigen Platzverhältnissen für die St.-Pölten-Führung (25.). Nico Antonitsch gelang vor der Pause aus der ersten Möglichkeit per Kopf noch der schmeichelhafte Ausgleich (40.).

Nach der Pause legten die Horner durch Marco Sahanek (51.) vor, Jannick Schibany (83.) sicherte der Fallmann-Truppe aber noch den mehr als gerechten Punktgewinn. Damit blieb St. Pölten auch im sechsten Ligaheimspiel gegen Horn unbesiegt, dabei gelangen vier Siege und zwei Remis.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen