Der LASK verpatzt den Auftakt

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Ein spektakulärer Auftakt

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SVM neuer Spitzenreiter - Wacker geht unter

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Aufstiegskandidat SV Mattersburg hat am Freitagabend in der 21. Runde einen 2:0-Heimsieg über Schlusslicht Hartberg gefeiert und damit die Tabellenführung übernommen.

Winterkönig LASK kam daheim gegen St. Pölten nämlich nicht über ein 0:0 hinaus und rutschte in der Tabelle ab.

Liefering gewann nach der Winterpause in Lustenau 4:2 und hält ebenfalls bei 41 Punkten.

Der SV Horn setzte sich beim FAC mit 5:2 durch. Und der Kapfenberger SV siegte zu Hause gegen Wacker Innsbruck 3:0, womit die Tiroler weiterhin als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz rangieren.

Es war der erste KSV-Heimsieg über Innsbruck seit 26. April 1980 (1:0).

Winterkönig LASK Linz hat die Tabellenführung in der Ersten Liga zum Frühjahrsauftakt verloren.

Das Team von Karl Daxbacher kam am Freitagabend im abschließenden Match der 21. Runde zu Hause gegen den SKN St. Pölten nicht über ein 0:0 hinaus.

Damit liegt der LASK nun einen Zähler hinter dem Spitzenduo Mattersburg und Liefering.

In der ersten Hälfte gab es nur eine nennenswerte Chance, die LASK-Torjäger Radovan Vujanovic ausließ: Der 33-jährige Serbe scheiterte zunächst per Kopf an Schlussmann Riegler, den Nachschuss jagte er dann aus kürzester Distanz über das Tor (27.).

Nach der Pause vergab der erst kurz zuvor eingewechselte Stürmer Florian Templ per Kopf eine weitere gute Möglichkeit für die Linzer (69.), weshalb sich die Daxbacher-Elf am Ende mit nur einem Punkt zufriedengeben musste.

Mattersburg musste sich mehr als 33 Minuten gedulden, ehe das erlösende 1:0 fiel.

Perlak hielt seinen Fuß in einen Pass von Sencar, und dieser Pressball wurde zur Idealvorlage für Markus Pink, der im zweiten Versuch aus fast unmöglichem Winkel knapp vor der Outlinie den Ball noch ins lange Eck bugsierte (34.).

Wenig später musste Hartberg nach Rot für Oliver Pranjic wegen Torraubs nur noch mit zehn Spielern auskommen, den dafür verhängten Freistoß zirkelte Jano perfekt über die Mauer zum 2:0-Endstand ins Kreuzeck (41.).

Nach der Pause spielten die Burgenländer den Erfolg sicher nach Hause. Patrick Bürger feierte nach zwei Kreuzbandrissen ein Comeback im grün-weißen Trikot und fand auch zwei gute Möglichkeiten vor.

Hartberg ist damit auch nach dem siebenten Duell mit Mattersburg weiter sieg- und seit mittlerweile vier Spielen gegen den ehemaligen Bundesligisten auch torlos.

Auf sehr holprigem Geläuf im Franz-Fekete-Stadion fanden die Hausherren nach einem mauen Beginn besser in die Partie.

Von den sechs im Kader stehenden Stürmern schickte Falken-Coach Kurt Russ zu Beginn Neuzugang David Poljanec und David Witteveen aufs Feld, was sich gegen Ende der ersten Halbzeit erstmals bezahlt machen sollte.

Nach einem Freistoß von Andreas Lasnik war Witteveen per Kopf zur Stelle und sorgte für die verdiente Führung (41.). Noch vor der Pause legte Kapfenberg nach. Poljanec bediente nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite per Maßflanke Witteveen, der erneut seinen Kopf goldrichtig hinhielt.

In Halbzeit zwei hatteb die Innsbrucker rund um Neuzugang Peter Hlinka im Mittelfeld zwar mehr von der Partie, wirklich nahe kam das Team von Klaus Schmidt dem Anschlusstreffer aber nicht.

Im Finish sorgte schließlich David Harrer nach einer Ecke noch für den Schlusspunkt mit einem Schuss ins lange Eck (89.).

In Wien ging der FAC durch Michael Pittnauer schnell in Führung (5.) und verteidigte diese mehr als eine halbe Stunde erfolgreich.

Doch mit dem Ausgleich durch Rückkehrer Marco Sahanek, der eine tolle Aktion mit einem wuchtigen Schuss ins kurze Kreuzeck perfekt abschloss (37.), kamen die Gäste aus Horn mächtig auf.

Ein verwandelter Foulelfer von Casanova (49.), ein Kopfball von Florian Sittsam (59.) nach Sahanek-Freistoß sowie schnelle weitere Treffer von Sahanek (61./nach einem Freistoß-Trick von Kröpfl) und Casanova (63.) sorgten für die Vorentscheidung.

Der Treffer von FAC-Stürmer Darijo Pecirep (76.) war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Liefering geriet bei Austria Lustenau bereits nach drei Minuten in Rückstand.

Dario Tadic nützte einen Fehler von Außenverteidiger Haas, der ihm genau in den Lauf gespielt hatte, zum 1:0 (4.).

Doch ein Eigentor von Christoph Kobleder, der unglücklich einen Querpass ins kurze Eck abfälschte, brachte die Gäste aus Salzburg schnell zurück.

Die Neuzugänge David Atanga (36.) und Pedro (64.) stellten die Weichen auf Sieg für die Jungbullen, die besonders mit ihrem schnellen Offensivspiel die Vorarlberger ein ums andere Mal unter Druck setzen konnten.

Seifeddin Chabbi (87.) machte es mit seinem Kopfball-Treffer zwar noch einmal spannend. Aber in der 91. Minute sorgte Smail Prevljak für die endgültige Entscheidung zugunsten der Lieferinger, die damit erstmals bei der Austria aus Lustenau gewannen.

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