Der LASK ist Winterkönig

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Kann der LASK nachlegen?

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Der LASK setzt sich die Winterkrone auf

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Der Linzer ASK überwintert als Nummer eins in der Ersten Liga.

Die Linzer mussten sich zwar am Freitagabend in der 20. Runde auswärts gegen Tabellenschlusslicht Hartberg mit einem 2:2 begnügen, holten sich aber dennoch den inoffiziellen Titel "Winterkönig".

Der LASK geht mit je einem Punkt Vorsprung auf die zum Jahresausklang siegreichen Verfolger Mattersburg und Liefering in die Pause. Mattersburg setzte sich in Horn 1:0 durch, Liefering gewann daheim gegen den Floridsdorfer AC 3:1.

St. Pölten kam daheim gegen Kapfenberg nur zu einem 2:2, Wacker Innsbruck überwintert nach einem 1:2 zu Hause gegen Austria Lustenau auf dem neunten Rang und somit auf einem Abstiegsplatz. Der Vorsprung auf den Letzten Hartberg beträgt zwei Punkte.

In Hartberg tat sich der LASK sehr schwer. Nach perfekt getimter Flanke von Christopher Drazan von der linken Seite brachte jedoch Top-Goalgetter Radovan Vujanovic die Linzer aus kurzer Distanz in Führung (39.). Noch vor der Pause sorgte Christoph Kröpfl aus sieben Metern für den Ausgleich (44.).

Ein Kopfball-Tor von Daniel Kerschbaumer nach neuerlichem Drazan-Assist brachte die Oberösterreicher zum zweiten Mal in Führung (58.), Hartberg gelang aber durch den eingewechselten Daniel Gremsl das verdiente 2:2 (75.). Für den LASK war es nach den Nullnummern gegen den FAC und Kapfenberg das dritte Unentschieden in Serie.

Innsbruck und Lustenau waren vor Saisonbeginn als ernsthafte Aufstiegskandidaten gehandelt worden. Viereinhalb Monate später trafen die beiden Clubs in einem echten "Kellerduell" aufeinander.

Das Motto "Verlieren verboten" prägte zunächst die schwache Partie. Wie aus dem Nichts knallte dann Rene Renner den Ball zum 1:0 für Wacker ins rechte Kreuzeck (41.).

Neo-Trainer Klaus Schmidt war jedoch beim Debüt kein Heimerfolg vergönnt, denn Marco Kofler verwertete eine Flanke von Jailson volley ins eigene Tor zum 1:1 (68.). Und im Finish fixierte Mario Bolter nach einem Eckball (83.) den Auswärtserfolg der Vorarlberger.

"Unsere Geduld ist zu Ende", war schon vor Spielbeginn auf einem Transparent im Tivoli-Stadion zu lesen gewesen.

St. Pölten verabschiedete sich mit einer weiteren Enttäuschung in die Pause.

Treffer von Michael Huber (19.) und Daniel Segovia (59.) brachten die Niederösterreicher zweimal in Führung.

Die Gäste glichen aber durch Kelvin Nwamora (43.) und Marco Perchtold (73.) jeweils aus.

Horn hatte in den vergangenen Tagen eine Hiobsbotschaft zu verdauen gehabt. Horn-Spieler Andreas Schicker hatte sich am vergangenen Wochenende bei einem Böller-Unfall schwer verletzt und die linke Hand verloren.

Seine Club-Kollegen richteten Schicker mittels T-Shirts mit der Aufschrift "Andi Alles Gute" Genesungswünsche aus.

Den fünften Heimsieg in Serie konnten die Horner Schicker aber nicht widmen. Denn kurz vor Pause entwischte Karim Onisiwo auf der linken Seite der Horner Hintermannschaft und lupfte den Ball zum 1:0 ins rechte Eck (39.).

Für den Führenden in der Torschützenliste war es Saisontreffer Nummer 13. Horn-Coach Christoph Westerthaler musste daher die erste Heimpleite in seiner Ära hinnehmen. Für Mattersburg war es der erste Auswärtserfolg seit 3. Oktober.

 

 

Für den FAC endete in Salzburg eine eindrucksvolle Serie.

Der Aufsteiger aus Wien kassierte mit dem 1:3 gegen Liefering die erste Niederlage seit 12. September. Seit dem 1:5 gegen den LASK hatte man zehn Partien nicht verloren.

Und auch gegen Liefering gingen die Wiener durch Martin Stehlik in Führung (22.).

Nach der Pause spielte Liefering aber groß auf und drehte die Partie durch einen Doppelpack von Smail Prevljak (57., 65.) und ein Tor von Lukas Venuto (76.) noch verdient um.

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