A. Lustenau überrollt die Vienna

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Kein Sieger in Kapfenberg

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Austria Lustenau feiert 5:0-Kantersieg gegen die Vienna

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Austria Lustenau bleibt auch nach dem neunten Erste-Liga-Spieltag ungeschlagen.

Der Tabellenführer aus Vorarlberg feiert einen 5:0-Kantersieg bei der Vienna und baut seine Führung aus, da Verfolger St. Pölten bei Hartberg patzt und mit 1:3 unterliegt.

Neuer Zweiter ist damit der SV Grödig, der zu einem 3:1-Erfolg bei Blau-Weiß Linz kommt. Indes erleidet der FC Lustenau eine 1:2-Heimniederlage gegen den SV Horn.

In der Tabelle hat Austria Lustenau (23 Zähler) sechs Punkte Vorsprung auf Grödig.

 

Vienna - Austria Lustenau 0:5 (0:2)

Tabellenführer Austria Lustenau hat sich am Freitag in der 9. Runde der Erste Liga keine Blöße gegeben. Die Vorarlberger fertigten Nachzügler Vienna auswärts ohne Mühe mit 5:0 (2:0) ab und liegen bereits sechs Punkte vor ihrem ersten Verfolger Grödig. Die Wiener dagegen sind nach der sechsten Saisonniederlage weiter Vorletzter.

Die als einziges Team noch ungeschlagenen Lustenauer kontrollierten das Spiel, erzielten ihre Tore vor der Pause aber aus Standardsituationen. Der überragende Jan Zwischenbrugger traf nach Corner von Salomon mit einem knallharten Halbvolley von der Strafraumgrenze (12.). Einen Freistoß von Roth verlängerte Kampel mit dem Fuß ins Netz (19.).

Vienna-Trainer Alfred Tatar brachte mit Dominik Rotter schon vor der Pause einen zusätzlichen Stürmer, zu mehr als zwei Aluminiumtreffern durch Lukas Hinterseer reichte es aber nicht. Erst rettete Soares an die eigene Innenstange (44.), dann traf Hinterseer per Kopf die Latte (51.).

Die immer stärker werdenden Lustenauer legten im Konter durch Thiago (50.) sowie durch einen Nachschuss von Salomon (58.) nach. Den Schlusspunkt setzte abermals Thiago mit einem Kopfball aus kurzer Distanz (91.).

Die Vorarlberger gewannen damit auch ihr viertes Auswärtsspiel der Saison. Das beeindruckende Torverhältnis in der Fremde lautet 12:2. Die Vienna hat weiterhin nur eines der vergangenen elf Ligaspiele gewonnen. In der Vorsaison hatten die Wiener noch beide Heimspiele gegen die Lustenauer Austria gewonnen.

TSV Hartberg - St. Pölten 3:1 (0:0)

Der TSV Hartberg hat seine kleine Durststrecke beendet. Die Steirer stürzten den SKN St. Pölten mit einem 3:1-Heimsieg vom zweiten Tabellenplatz. Zum Matchwinner avancierte der eingewechselte Neuzugang Juhvel Tsoumou mit einem Doppelpack (82., 95.). Nach zuletzt vier Runden ohne Sieg liegen die Hartberger nun bereits acht Punkte vor Schlusslicht BW Linz. Den St. Pöltnern fehlen sieben Zähler auf Spitzenreiter Austria Lustenau.

St. Pölten hatte lange Zeit etwas mehr vom Spiel, Topstürmer Segovia vergab aber zwei Topchancen per Kopf (43., 50.). Ein Elfmeter von Joachim Parapatits stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Zwierschitz hatte den Angreifer ungeschickt gefoult, der selbst sicher verwertete. Danach hatte der erst am Vortag verpflichtete Tsoumou seinen großen Auftritt. Der Deutsch-Kongolese traf per Abstauber (82.) und fixierte im Konter auch noch den Endstand (95.).

Dazwischen hatte Segovia St. Pölten mit seinem achten Saisontor noch einmal hoffen lassen (92.). Die dritte Saisonniederlage war aber nicht mehr zu verhindern. Dabei hatten die Niederösterreicher in der Vorsaison noch zehn von zwölf möglichen Punkten gegen Hartberg geholt.

 

Blau-Weiss Linz - SV Grödig 1:3 (1:1)

  Der SV Grödig feierte mit einem verdienten 3:1-(1:1)-Erfolg bei Schlusslicht Blau-Weiß Linz bereits seinen vierten Auswärtssieg und bleibt damit in der Fremde weiter ungeschlagen.

Witteveen per Doppelpack (36., 83.) und der eingewechselte Leo (91.) trafen für die Salzburger, die sich auf Tabellenplatz zwei verbesserten. Pavlov gelang mit dem Pausenpfiff der zwischenzeitliche Ausgleich für die Gastgeber, die vor 1.300 Zuschauern damit ihre vierte Heimniederlage in Folge kassierten und nun schon elf Spiele ohne Sieg sind.

Nach verhaltenen ersten 30 Minuten legte das Hütter-Team erstmals richtig los. Nach Vorarbeit von Leitgeb und Stanglpass von Handle erzielte Witteveen die Führung. Doch mit einer ähnlich gelungenen Kombination schlugen die Stahlstädter noch knapp vor dem Wechsel zurück, nach Doppelpass von Hartl mit Nikolow legte Huspek eine Flanke per Kopf für Pavlov ab, der per Drehschuss den Ausgleich besorgte.

Nachdem Nikolow nach der Pause zweimal aus aussichtsreicher Position an Keeper Fend gescheitert war, übernahmen die Gäste ab Mitte der zweiten Hälfte die Kontrolle. Witteveen traf bei seinem Flachschuss von der Strafraumgrenze zunächst noch die Stange (66.), ehe der 27-jährige Ex-Lustenauer nach Flanke von Salamon per Kopf auf 1:2 (83.) stellte. Im Finish sah dann zunächst der Linzer Linksverteidiger Michael Guselbauer nach einem Check an der Außenlinie gegen Lexa Gelb-Rot (90.), eine Minute später besiegelte der eingewechselte Brasilianer Leo mit seinem zweiten Saisontor in der Nachspielzeit die fünfte Saisonniederlage der Oberösterreicher.

FC Lustenau - SV Horn 1:2 (1:1)

Erste-Liga-Aufsteiger SV Horn hat am Freitagabend in der neunten Runde mit einem schmeichelhaften 2:1-(1:1)-Erfolg beim FC Lustenau seinen Platz im Tabellenmittelfeld gefestigt. Es war bereits der dritte Auswärtssieg (bei je einem Remis und einer Niederlage) der Niederösterreicher, während die bisher punktgleichen Vorarlberger wegen ihrer schlechten Chancenauswertung nach dem 0:1 gegen Hartberg ihre zweite Heimniederlage in dieser Saison zur Kenntnis nehmen mussten.

Lustenau ging nach einem Fehler von Horn nach nur zwei Minuten in Führung: Nach Querpass von Terzic stellte Daniel Luxbacher auf 1:0. Den Gästen gelang aber relativ schnell der Ausgleich, nach Flanke von Cehajic war Philipp Zulechner per Kopf zur Stelle und erzielte sein viertes Saisontor (15.) - ebenso wie Sandro Gotal, der nach einem Konter ins kurze Eck zum Endstand traf (63.). Lustenau-Goalie Lukse machte dabei keine gute Figur.

SV Kapfenberg - SCR Altach 1:1 (0:0)

 Im Abendspiel trennten sich Kapfenberg und Altach 1:1 (0:0). Die beiden vor der Saison als potenzielle Aufstiegskandidaten gehandelten Teams boten eine über weite Strecken schwache Vorstellung, es dominierten im Franz-Fekete-Stadion vor allem die Defensivreihen.

Patrick Wolf brachte die Steirer nach Pass von Kuljic zwar in Führung (70.), doch nur zwei Minuten später gelang Hannes Aigner nach Zech-Flanke bereits der verdiente Ausgleich. Damit verlor Altach einen Platz und ist nun einen Zähler hinter Aufsteiger Horn Tabellenfünfter, bereits zehn Punkte fehlen auf Spitzenreiter Austria Lustenau. Der KSV ist weiterhin nur Achter.

Für Altachs Mittelfeldspieler Matthias Cuntz war die Partie bereits nach 35 Minuten zu Ende. Er verletzte sich ohne Fremdeinwirkung so schwer am Knöchel, dass er mit der Rettung aus dem Stadion gebracht werden musste.

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