Altach jubelt dank Netzer

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Last-Second-Sieg für Altach, Vienna spielt remis

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Der SV Grödig hat es am Montagabend verabsäumt, an die Tabellenspitze der Erste Liga zu stürmen.

Die Salzburger verloren das Duell zweier Aufstiegskandidaten beim SCR Altach knapp mit 0:1 (0:0). Den spielentscheidenden Treffer erzielte Philipp Netzer erst in der 92. Minute.

Weiter zwei Punkte Rückstand

Die Grödiger haben damit weiter zwei Punkte Rückstand auf Leader SC Austria Lustenau, dessen Nachtragspartie der 20. Runde in Hartberg abgesagt wurde. Die Altacher schafften den Sprung auf Rang drei und verkürzten den Abstand auf Lustenau auf acht Zähler.

Für die Grödiger, die am Montag die Verpflichtung von Lustenaus Sascha Boller mit Saisonende bekanntgaben, war es die erste Niederlage nach zuletzt fünf Siegen in Folge.

Die Altacher bauten ihre ungeschlagene Serie auf mittlerweile zehn Partien aus. Im Frühjahr haben sie aus fünf Spielen neun Punkte geholt.

Grödig startet offensiv

Die Grödiger starteten nach der jüngsten Erfolgsserie mit viel Selbstvertrauen in die Partie, waren sehr aggressiv und ließen die Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel kommen.

Simon Handle wurde ideal freigespielt, traf allerdings aus bester Position das Tor nicht (9.).

Kurz vor dem Pausenpfiff wurden auch die Altacher einmal gefährlich, Daniel Schöpf ließ im Abschluss aber die nötige Effizienz vermissen (45.).

Netzer sorgt für den Sieg

Nach dem Seitenwechsel bekamen die 1.563 Zuschauer in der Cashpoint-Arena einen anderen Spielverlauf geboten.

Die Altacher waren mit mehr Engagement am Werke, dementsprechend tonangebend und auch dem Sieg näher. Großchancen waren allerdings Mangelware.

Eine Schlussoffensive der Vorarlberger wurde aber doch noch belohnt. Nach einem schönen Konter kam der Ball über Harun Erbek, Danijel Prskalo und nochmals Erbek zu Netzer, der wuchtig einköpfelte und Altachs kleine Hoffnungen auf den Titel damit am Leben hielt.

Vienna macht Schritt Richtung Klassenerhalt

Die Vienna hingegen hat einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Die Döblinger trennten sich von Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz nach Toren von Marco Miesenböck (23.) bzw. Wolfgang Bubenik (44.) mit 1:1 (1:1) und haben damit weiter beruhigende zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Die Oberösterreicher, die die Saison dank des Zwangsabstiegs des FC Lustenau zumindest auf Rang neun beenden, verkleinerten den Rückstand auf den TSV Hartberg auf acht Punkte.

Vienna vor der Pause besser

Vor der Pause hatten die Wiener in einer ausgeglichenen Partie die besseren Chancen.

Miesenböck zog nach einem Kreuzriegler-Fehler alleine auf Linz-Goalie David Wimleitner zu, schob den Ball aber knapp am Tor vorbei (16.). Sieben Minuten später machte der Stürmer seine Sache besser, aber nur dank der Mithilfe von Florian Maier, der den Schuss des 23-Jährigen ins eigene Tor abfälschte.

Unmittelbar vor der Pause kamen die Gäste zurück ins Spiel. Nach einem Huspek-Freistoß kam Thomas Mandl nicht aus dem Tor und Bubenik verlängerte per Kopf zum 1:1 (44.).

Linzer drängten auf den Sieg

Nach dem Seitenwechsel bekamen die 1.100 Zuschauer auf der Hohen Warte eine offene Partie geboten, in der die Linzer mehr auf den Sieg drängten. Swetosar Nikolow (dreimal), Matthias Lindner und David Poljanec ließen gute Einschussmöglichkeiten aber ungenützt.

Die Vienna blieb damit auch im dritten direkten Saisonduell ungeschlagen und hat zu Hause gegen die Linzer in vier Partien noch nie verloren. Blau-Weiß ist bereits neun Runden sieglos, machte nach vier Auswärtsniederlagen in Serie aber immerhin wieder einmal einen Punkt in der Fremde.

Zwei Partien abgesagt

Die ebenfalls für Montag, 18:30 Uhr, geplanten Erste-Liga-Nachtrags-Spiele der 20. Runde zwischen Hartberg und Tabellenführer Austria Lustenau sowie Kapfenberg und Horn mussten indes wieder abgesagt werden.

Starker Neuschnee macht eine ordnungsgemäße Austragung unmöglich. Nächster möglicher Termin ist der Karfreitag (29. März), dies ist von der Bundesliga aber noch nicht bestätigt

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