Erste Auswärtspleite für Grödig

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Grödig setzt zum Sprung an

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St. Pölten macht Liga spannend

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Hartberg beendet Grödigs Siegesserie

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St. Pölten macht die Erste Liga wieder richtig spannend.

Die drittplatzierten Niederösterreicher gewinnen zum Abschluss der 15. Runde den Schlager gegen Tabellenführer Austria Lustenau mit 2:1.

Soraes bringt die Gäste in der 23. Minute in Führung, Kerschbaumer gelingt noch vor der Pause der Ausgleich (39.). Joker Holzmann fixiert nach Seitenwechsel den 2:1-Endstand (79.).

Austria Lustenau liegt in der Tabelle mit 33 Zähler nur mehr drei Punkte vor Grödig und vier vor St. Pölten.

Grödig geht unter

Der TSV Hartberg stoppt den Erfolgslauf des SV Grödig.

Die Oststeirer fügen mit einem 3:0 den Salzburgern die erste Niederlage seit sechs Spielen zu. Außerdem war es die erste Auswärtsniederlage für das Team von Adi Hütter. Für die Treffer sorgen Kozissnik (9.), Parapatits (70./Elfmeter) und Helly (89./Elfmeter).

Im Kellerduell besiegt die Vienna den SV Kapfenberg mit 3:1 (1:0) und Tabellenschlusslicht BW Linz gewinnt gegen Horn überraschend deutlich mit 3:0 (1:0).

SKN St. Pölten - Austria Lustenau 2:1 (1:1)

Der Vorsprung von Tabellenführer Austria Lustenau schrumpft weiter. Mit einem 1:2 (1:1) am Freitag in der 15. Runde in St. Pölten kassierten die Vorarlberger die zweite Saisonniederlage, die zweite in Folge. St. Pölten hat sich mit diesem Sieg an die Spitze herangepirscht, Lustenau führt mit 33 Punkten vor Grödig (30) und den Niederösterreichern (29).

Der Schlager der Runde begann vor 3.200 Zuschauern flott. Vor allem die Hausherren, die verletzungsbedingt auf Goalgetter Segovia und Mittelfeldmotor Brandl verzichten mussten, zeigten vom Anpfiff weg, dass man dem Tabellenführer aus Lustenau unbedingt ein Bein stellen wollte. Bis in der 23. Minute den Gästen etwas überraschend die Führung gelang: Thiago setzte sich auf der Flanke durch, seine Hereingabe übernahm Soares, der den Ball artistisch über Goalie Riegler hinweg ins Netz hob.

In der 38. Minute schoss Kerschbaumer das Heimteam mit dem 1:1 zurück ins Spiel, der neue Lustenau-Goalie Pösendorfer war zum ersten Mal geschlagen. St. Pölten drängte nach der Pause auf den Sieg. Ambichl traf zunächst die Latte, dann mit einem Kopfball ins Tor. Der Treffer wurde jedoch fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt. Den Sieg stellte schließlich der eingewechselte Holzmann sicher, der eine Ambichl-Flanke volley zum 2:1 verwertete (79.).

TSV Hartberg - SV Grödig 3:0 (1:0)

Der Erfolgslauf des SV Grödig in der Ersten Liga ist zu Ende gegangen. Nach vier Zu-Null-Siegen und insgesamt sechs Partien in Folge ohne Niederlage mussten sich die Salzburger in Hartberg gleich 0:3 (0:1) geschlagen geben. Damit wurde die Aufholjagd des Tabellen-Zweiten gebremst.

Mit einem Konterschlag überrumpelten die Schützlinge von Hartberg-Coach Gludovatz die Überflieger aus Salzburg zum ersten Mal. Der starke Gremsl zog aus spitzem Winkel ab, Kozissnik setzte sich - eher regelwidrig - gegen Zündel durch und bugsierte den Ball zum 1:0 über die Linie (10.). Die Führung war verdient, denn Hartberg zog den Grödigern mit einer disziplinierten Leistung den Nerv.

Auch nach dem Wechsel lieferte Hartberg ein riesiges Laufpensum ab. Grödig legte zwar einen Gang zu, zwei Kopfball-Chancen von Jukic (56.) und Taboga (67.) wurden aber vergeben. Die Vorentscheidung fiel nach einem Elferfoul von Taboga an Gremsl, den Strafstoß verwertete Parapatits souverän ins linke Eck zum 2:0 (71.). Taboga fabrizierte noch ein weiteres Elferfoul und flog dafür mit Gelb-Rot vom Platz - Helly verwertete den Elfer ebenfalls staubtrocken zum 3:0 (89.). Damit war der erst zweite Saisonheimsieg der Steirer unter Dach und Fach gebracht, Grödig musste die erste Auswärtspleite seit 17. April hinnehmen.

First Vienna FC - Kapfenberger SV 3:1 (1:1)

Der Sinkflug von Bundesliga-Absteiger Kapfenberg ist am Freitag prolongiert worden. Nach der 1:3-(1:1)-Niederlage auswärts gegen die Vienna sind die Steirer mittlerweile auf Rang neun der Ersten Liga abgestürzt. Die Wiener machten hingegen einen Platz gut und sind jetzt Achter. Matchwinner war der sicherer Elfmeterschütze Becirovic, der mit zwei souverän verwandelten Strafstößen (74., 90.) die Partie entschied.

Ernst Hinterseer, Ski-alpin-Olympiasieger 1960, nahm auf der Hohen Warte den Ehrenanstoß vor. Sein Enkelsohn Lukas wurde dadurch anscheinend besonders beflügelt und brachte die Vienna in der 30. Minute mit 1:0 in Führung. Nach Freistoß-Flanke von rechts war Hinterseer per Kopf zur Stelle. Dabei hatten bis dahin eigentlich die technisch besseren Gäste die Partie diktiert, die Vienna versuchte es mit Kampfgeist und einem Hau-Ruck-Prinzip.

Kapfenberg benötigte ein paar Minuten, um den Schock zu verdauen. Pürcher sorgte dann in der 39. Minute nach Freistoß-Flanke von Grgic ebenfalls mit einem Kopfball für den verdienten Ausgleich zum 1:1.

Nach der Pause sahen die 1.400 Zuschauer fußballerische Schonkost, denn Kapfenberg ließ deutlich nach. Die Gäste brachten sich durch eine ungestüme Attacke von Schönberger gegen Fallmann auf die Verliererstraße, denn Becirovic verwertete den Elfer zum 2:1 für die Wiener. Elfertor Nummer vier in dieser Saison von Becirovic folgte wenig später: nach umstrittenem Hands-Pfiff von Schiri Schüttengruber gegen Pürcher traf der 23-Jährige einmal mehr souverän. Die Bilanz von Kapfenberg-Coach von Heesen liest sich immer mieserabler: in 37 Spielen gab es lediglich sechs Siege.

BW Linz - SV Horn 3:0 (1:0)

Im Duell zwischen dem Vorjahres-Aufsteiger Blau-Weiß Linz und dem aktuellen Aufsteiger SV Horn gelang dem Tabellenletzten gegen den -fünften ein lang ersehnter Befreiungsschlag. Nach bisher nur einem Punkt vor Heimpublikum fertigten die Linzer am Freitag Horn hoch verdient 3:0 (1:0) ab. Huspek (18.) und Doppeltorschütze Nikolov (54., 68.) trafen für die Stahlstädter, die den ersten Heimsieg seit 20. April (2:0 gegen Aufsteiger WAC) feierten.

Beim diesmal aggressiver zu Werke gehenden Schlusslicht spielte erstmals in dieser Saison von Beginn an der agile Angreifer Haron Sulimani. Der gebürtige Albaner traf bereits vor einer Woche beim 1:1-Achtungserfolg in Altach als Joker und setzte diesmal in der 18. Minute mit einem genialen Zuspiel Huspek in Szene, der sich allein vor und gegen Keeeper Stankovic durchsetzte und mit dem 1:0 den Stahlstädtern nach zuletzt zwei torlosen Heimspielen wieder Mal einen Treffer bescherte. Noch vor der Pause ließ Sulimani mit seinem Freistoß aus 25 Metern das Torgebälk erschüttern (43.).

Nach sechs Heimniederlagen in Serie ließen die Linzer diesmal defensiv wenig zu. Die Waldviertler blieben bis auf einen raffinierten Milosevic-Freistoß (57.) vieles schuldig. Nikolov erhöhte mit einem strammen Schuss aus 22 Metern auf 2:0 (54.) und in der 68. Minute steuerte der 29-jährige Bulgare auch den Treffer zum 3:0-Endstand bei.

FC Lustenau - SCR Altach  0:1 (0:1)

   Altach hat am Samstag zum Abschluss der 15. Runde einen 1:0 (1:0)-Derbysieg auswärts gegen den FC Lustenau gefeiert. Die Altacher bauten damit ihre Erfolgsbilanz gegen die Lustenauer aus: in 13 Partien seit ihrem Abstieg aus dem Oberhaus haben die Altacher bei sechs Unentschieden sieben Mal gewonnen. Der FC Lustenau bleibt zwar Tabellen-Vierter, die fünftplatzierten Altacher haben aber nur noch einen Punkt Rückstand.

Die von drei Siegen in Serie gestärkten Lustenauer waren in der Anfangsphase deutlich spielbestimmend. Das in dieser Saison den Erwartungen deutlich hinterherhechelnde Altach kam erst nach rund 25 Minuten besser in die Partie und ging danach auch rasch in Führung. Erhart brachte die Altacher nach Vorarbeit von Netzer mit 1:0 in Front (32.). Die Hausherren waren auch nach der Pause optisch überlegen, vor dem Gehäuse der Altacher aber ungefährlich.

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