Linz macht's unnötig unspannend

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Setzt Vienna Erfolgslauf fort?

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SV Grödig baut Vorsprung aus

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Hartberg rettet Remis gegen BW Linz

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Der SV Grödig hat einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg in die Bundesliga gemacht.

Die Salzburger bauten ihre Tabellenführung in der Ersten Liga am Freitag mit einem souveränen 5:0 (2:0) beim insolventen FC Lustenau auf fünf Punkte aus.

Der erste Verfolger Austria Lustenau musste sich in der 28. von 36 Runden in Kapfenberg mit 1:2 (0:0) geschlagen geben.

Der Tabellendritte Altach setzte sich dank eines Doppelpacks von Kapitän Hannes Aigner (45., 68./Elfer) gegen Aufsteiger SV Horn mit 2:0 (1:0) durch.

Das Heimspiel von Hartberg gegen Schlusslicht Blau-Weiß Linz wurde am Montag nachgetragen, die Steirer retteten in letzter Minute gegen den Letzten ein 2:2.

TSV Hartberg - Blau-Weiß Linz 2:2 (Nachtrag)

Der TSV Hartberg hat am Montag einen wichtigen Punkt im Kampf um den direkten Klassenerhalt erkämpft. Dank zweier Treffer im Finish verwandelten die Steirer im Nachtragsspiel der 28. Runde daheim gegen den FC Blau-Weiß Linz einen 0:2-Rückstand noch in ein 2:2 und liegen damit als Vorletzter weiterhin sieben Punkte vor den Oberösterreichern.

Der Tabellenneunte der Endabrechnung hat den Liga-Verbleib fix und der Letzte muss in die Relegation, weil der FC Lustenau als Absteiger feststeht.

Nach einer abwartenden Anfangsphase vergaben die Hartberger durch Schicker (29.) die erste gute Chance des Spiels, dann aber schlug Blau-Weiß zu: In der 36. Minute staubte Bubenik nach einer Standard-Situation aus kurzer Distanz ab, in der 50. Minute knallte Misic den Ball volley aus rund 14 Metern zum 2:0 für die Gäste unter die Latte.

Auch nach Gelb-Rot für Linz-Goalie Wimleitner wegen Schiedsrichterkritik kamen die Hausherren lange nicht auf Touren, erst mit einem beherzten Auftritt in der Schlussphase wurde doch noch ein Punkt ergattert. Zunächst glückte dem eingewechselten Tieber in der 87. Minute der Anschlusstreffer, in der 93. Minute stellte Tauschmann per Kopf auf 2:2.

Damit ist die Gludovatz-Truppe weiterhin als einziges Team der Liga im Frühjahr noch ohne Sieg und hat keines ihrer insgesamt vier Heimspiele gegen Blau-Weiß gewonnen. Den Oberösterreichern wiederum gelang in den jüngsten 13 Runden nur ein voller Erfolg.

FC Lustenau - SV Grödig 0:5 (0:2)

 

Der SV Grödig hat seine Tabellenführung in der Ersten Liga am Freitag mit einem Kantersieg gefestigt. Der Aufstiegsaspirant aus Salzburg setzte sich beim insolventen Fixabsteiger FC Lustenau souverän mit 5:0 (2:0) durch und liegt acht Runden vor Schluss bereits fünf Punkte vor dem ersten Verfolger Austria Lustenau. Die Tore für Grödig erzielten Ione Cabrera (16.), Simon Handle im Doppelpack (42., 53.) sowie David Witteveen (72.) und Stefan Lexa (76.)

Grödig dominierte die Anfangsphase, wurde durch ein Kopftor von Kapitän Cabrera nach Flanke von Stefan Nutz belohnt. Just als die Lustenauer besser ins Spiel fanden, setzte Nutz mit der Ferse auch Handle ein. Der 20-jährige Deutsche traf perfekt ins lange Kreuzeck. Handle schlug nach Seitenwechsel noch einmal zu, indem er einen Abpraller per Kopf verwertete. Tadej Trdina war im Konter an FC-Keeper Filip Gacevski gescheitert.

Im Finish tat das beste Auswärtsteam der Liga noch mehr für die Tordifferenz. Erst erzielte der eingewechselte Topscorer Witteveen nach Tschernegg-Zuspiel seinen zwölften Saisontreffer. Dann schickte Ernst Öbster Ex-Teamspieler Lexa auf die Reise, der per Außenrist einnetzte. Grödig hat damit neun der vergangenen elf Spiele gewonnen und zehn von zwölf möglichen Punkten gegen den FC geholt. Die Lustenauer dagegen sind seit sechs Runden sieglos.

Kapfenberger SV - Austria Lustenau 2:1 (0:0)

Austria Lustenau schwimmen in der Fußball-Erste-Liga schön langsam die Felle davon. Die Vorarlberger, die lange Zeit überlegen die Tabelle angeführt hatten, verloren am Freitag in der 29. Runde auswärts gegen den Kapfenberger SV 1:2 (0:0), der Rückstand auf Leader Grödig wuchs damit auf bereits fünf Punkte an. Die Lustenauer kommen im Frühjahr einfach nicht vom Fleck, in neun Partien gewannen die Vorarlberger bei vier Remis nur einmal.

Während Konkurrent Grödig scheinbar mühelos von Sieg zu Sieg eilt, plagten sich die Lustenauer auch in Kapfenberg. Und das, obwohl Trainer Helgi Kolvidsson den ausgerechnet zu Grödig abwandernden Sascha Boller "pardonierte" und in die Startelf stellte. Die Austria kämpfte aber auch in der Steiermark mit ihrer offensiven Harmlosigkeit, und hinten hatte Tormann Alexander Kofler Glück, dass zwei Unsicherheiten (41., 45.) ohne Folgen blieben.

Nach dem Seitenwechsel wachte Lustenau plötzlich auf, doch die Tore machten die Hausherren. Ronivaldo legte überlegt auf Philipp Wendler zurück und dieser traf mit einem Flachschuss ins linke Eck zum 1:0 für die Kapfenberger (73.). Wendler war dann auch maßgeblich am zweiten Tor beteiligt. Der 21-Jährige wurde von Christoph Stückler gefoult, den fälligen Elfer verwandelte Danijel Micic (86.). Der Anschlusstreffer durch Jürgen Kampel kam zu spät (93.). Der KSV bleibt damit im Frühjahr die Nummer eins der Liga, in acht Partien fuhr man bei 20:4-Toren sieben Siege und ein Remis ein.

SCR Altach - SV Horn 2:0 (1:0)

Altach hat am Freitag in der 29. Runde der Fußball-Erste-Liga auch das vierte Saisonduell mit Horn gewonnen. Die Vorarlberger feierten einen schmeichelhaften 2:0 (1:0)-Heimerfolg. Matchwinner war Stürmer Johannes Aigner mit einem Doppelpack (45., 68./Foul-Elfmeter), der ihm auch Platz eins in der Torschützenliste brachte.

Die Altacher sind damit weiter seit 5. Oktober 2012 daheim unbesiegt, in den jüngsten 15 Runden verlor man nur einmal. Horn hat hingegen in den vergangenen zwölf Partien nur zweimal gewonnen, auswärts ist der SVH seit 14. September ohne Dreipunkter.

Dabei war Horn spielerisch die dominierende Mannschaft, die Niederösterreicher ließen jedoch gute Chancen durch Miroslav Milosevic (22.) und Aleksandar Djordjevic (41.) aus. Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen dann die bis dahin unauffälligen Altacher wie aus dem Nichts zum 1:0 (45.) zu. Horn-Goalie Cican Stankovic, der am Dienstag noch als Torschütze für Furore gesorgt hatte, machte bei einer Flanke von Andreas Lienhart keine gute Figur und Aigner war per Kopf zur Stelle.

Nach der Pause bot sich dasselbe Bild: Horn machte das Spiel, Altach schoss das Tor. Thierry Fidjeu-Tazemeta brachte im Horner Strafraum Daniel Luxbacher zu Fall, den folgenden Elfmeter verwertete Aigner zu seinem 14. Saisontor souverän ins linke Eck (68.).

First Vienna FC - SKN St. Pölten 2:2 (1:0)

Die Vienna hat ihre ungeschlagene Serie in der Fußball-Erste-Liga am Freitag fortgesetzt. Die Wiener erreichten gegen den Tabellenvierten SKN St. Pölten zu Hause ein gerechtes 2:2 (1:0) und haben bereits fünf Ligaspiele in Folge nicht verloren. Das ist ihre längste diesbezügliche Serie in dieser Saison. Die Tore erzielten Bernhard Fucik (29.) und Markus Pink (71.) bzw. Gerald Peinsipp (59.) und Jannick Schibany (67.).

Das Spiel vor lediglich 1.100 Zuschauern auf der Hohen Warte begann mit einem Mittelfeldgeplänkel, Torchancen waren vor der Pause Mangelware. Fucik traf im zweiten Anlauf unter Mithilfe von SKN-Torhüter Christoph Riegler, nachdem er im ersten Versuch noch kläglich über den Ball gehaut hatte. Auf der Gegenseite schlug Peinsipp per Abstauber zu. Vienna-Keeper Thomas Mandl hatte einen Freistoß von Marcel Holzmann ausgelassen.

Die St. Pöltner legten durch einen sehenswerten Linksschuss von Schibany nach, ehe dem nach Verletzungspause eingewechselten Pink nach einem Gestocher noch einmal der Ausgleich gelang. St. Pölten traf durch Gorka nur noch die Stange (72.). Damit hat die Vienna in den vergangenen zehn Ligaspielen nur zwei Niederlagen kassiert. Im Frühjahr haben die Wiener bereits 15 Punkte geholt, die Niederösterreicher nur deren sieben.

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