Vienna droht Klage der VdF

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Vienna droht Klage wegen ausständiger Gehälter

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Die Vereinigung der Fußballer (VdF) hat angekündigt, eine Klage gegen den Erste-Liga-Klub Vienna einzureichen. Wie die VdF am Donnerstag via Presseaussendung bekannt gab, schulde der Wiener Zweitligist mehreren Spielern Gehälter aus der Vorsaison. Nachdem eine entsprechende Mahnung nichts eingebracht habe, sei man nun zu diesem Schritt gezwungen.

Ex-Spieler warten auf Gehälter

Die Vienna soll gemäß der VdF den im Sommer abgewanderten Profis Jochen Fallmann, Uwe Kropfhofer und Bernhard Fucik ein bis zwei Monatsgehälter sowie Prämienzahlungen schuldig sein. Eine Nachfrist zur Zahlung der ausstehenden Gelder hätten die Döblinger verstreichen lassen.

Die Vienna reagierte auf die Aussendung der VdF einigermaßen verwundert und wies die Darstellung "aufs Schärfste" zurück. Zwar habe es zwischen der letzten Runde der abgelaufenen sowie dem Beginn der neuen Saison einzelne Verzögerungen bei Auszahlungen gegeben, an deren Beseitigung werde aber laufend gearbeitet.

"Fakt ist nun, dass für zwei der drei in der Aussendung der VdF erwähnten Spieler Lösungen gefunden wurden, und die offenen Gehälter beglichen wurden", stellte der Verein fest.

Vienna erinnert an FC Lustenau

Der dritte erwähnte Akteur könne sich sein offenes Gehalt wie ursprünglich vereinbart in der Geschäftsstelle abholen. Da dieser Spieler auf mehrere Anrufe und Mobilboxnachrichten des Vereins allerdings bis dato nicht reagiert hat, ist dieser Posten natürlich noch offen.

Trotzdem wirft die Klagedrohung erneut ein schiefes Licht auf die finanzielle Lage der Wiener. Im Frühjahr erhielt Österreichs ältester Fußballverein die Lizenz erst im zweiten Anlauf. Die Vienna muss aufgrund von Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen nun mit einem Abzug von drei Punkten in die Saison 2013/14 starten.

Die VdF erinnerte diesbezüglich an den jüngsten Konkursfall in der zweithöchsten Spielklasse. "Diese Entwicklung erinnert an den FC Lustenau, der im Vorjahr ebenfalls die Lizenz erhielt, kurz danach die Zahlungen eingestellte und letztendlich Konkurs beantragen musste", meinte Rudolf Novotny, Geschäftsführender Sekretär der VdF.

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