Stöhr soll Abstieg verhindern

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Ein alter Bekannter soll Blau Weiß Linz retten

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Blau Weiß Linz hat einen alten Bekannten zum neuen Cheftrainer ernannt - Edi Stöhr.

"Seine Arbeit verfolge ich schon seit vielen Jahren und denke daher, dass er sehr gut zu uns passt", freut sich Präsident Hermann Schellmann.

Auch Stöhr hat die Erste Liga intensiv verfolgt, betreute er doch in den letzten Jahren mit Austria Lustenau und SCR Altach zwei Stammkräfte der zweithöchsten Spielklasse.

Cup-Finale als Höhepunkt

Beim derzeitigen Tabellenführer aus Lustenau kämpfte sich der Deutsche 2011 sensationell ins ÖFB-Cup-Finale vor, scheiterte dort aber an der SV Ried.

Der Vertrag wurde damals aber auf seinen persönlichen Wunsch hin nicht verlängert. Als Grund soll der 56-Jährige das unprofessionelle Umfeld im Ländle genannt haben. Das Training laufe auf Bezirksliganiveau, gab er damals zu verstehen.

Im Aufstiegskampf gescheitert

Nach einer zehnmonatigen Verschnaufpause heuerte Stöhr im Frühling dieses Jahres beim SCR Altach an. Mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Wolfsberg sollte die Mission Aufstieg noch erzwungen werden. Ohne Erfolg.

Am Saisonende waren es sechs Punkte und Platz zwei. Noch vor dem letzten Saisonspiel gaben die Altacher bekannt, den bis 2013 laufenden Vertrag nicht zu verlängern.

Für Blau Weiß Linz bleibt zu hoffen, dass Stöhrs Feuerwehrmann-Qualitäten im Abstiegskampf besser zur Geltung kommen, als im Titelkampf.

Debüt gegen Hartberg

Derzeit liegen die Stahlstädter mit vier Punkten Rückstand auf Kapfenberg am Tabellenende.

Das Spiel gegen Grödig, ausgerechnet jenes Team, gegen das er als Altach-Coach zuletzt auf der Trainerbank saß, wird er noch als Zuseher beobachten.

Sein Debüt als Chefcoach der Blau-Weißen wird er am 30. November im Spiel gegen Hartberg geben. Ab Montag leitet er das Training.

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