Die Suche ist beendet

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Klaus Schmidt übernimmt Wacker Innsbruck

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Der FC Wacker hat seine Suche nach einem neuen Trainer beendet.

Fündig wurden die Tiroler in Salzburg. Klaus Schmidt kommt von Regionalligist Austria und tritt in Innsbruck die Nachfolge des am 21. Oktober beurlaubten Michael Streiter an.

Druck der Salzburger

Der 47-jährige Steirer war schon länger ein Thema beim Bundesliga-Absteiger.

Am Montag machte sein aktueller Arbeitgeber dann Druck, stellte ein Ultimatum bis Mittwoch-Mittag und führte so eine rasche Einigung herbei. Er unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2016.

Eine schwere Aufgabe

Für Schmidt ist es eine Rückkehr in die Erste Liga. Er war von November 2012 bis Juni 2013 Coach des Kapfenberger SV.

In Innsbruck wartet nun eine schwere Aufgabe auf Schmidt. Der FC Wacker steht aktuell nur auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat mehr als die Hälfte seiner Spiele verloren.

Seine Premiere auf der Betreuerbank der Tiroler wird der neue Coach am Freitag, um 18:30 Uhr, im Heimspiel gegen Austria Lustenau feiern.

Die Innsbrucker geben zudem bekannt, Nick Neururer und Roland Hattenberger als neue Sportbeiräte gewonnen zu haben."

"Ein akribischer Arbeiter"

"Es freut mich, dass wir einen Trainer gefunden haben, der als akribischer Arbeiter gilt und der auch eine breite Zustimmung gefunden hat. Ich bin mir sicher, dass er den FC Wacker wieder sportlich bergauf führen wird", sagt Klub-Boss Josef Gunsch.

Sportdirektor Florian Klausner: "Er hat schon oft bewiesen, dass er eine Mannschaft zum Erfolg führen kann. Er steht für einen modernen Spielstil und versteht es die Jungen heran zu führen. Er kennt durch seine Stationen bei Wiener Neustadt, dem GAK und auch zuletzt Kapfenberg die österreichische Liga sehr gut und wird uns sicherlich weiterhelfen."

Schmidt selbst erklärt: "Ich freue mich, dass es geklappt hat und werde meine ganze Energie in die Aufgabe legen. Es wird sicher eine Herausforderung, aber auch mit der Unterstützung des Publikums und der Fans wollen wir im Frühjahr wieder in die Erfolgsspur zurückkehren."

"Man kann Reisende nicht aufhalten"

Salzburgs sportlicher Leiter Gerhard Stöger kommentiert den Abgang des Steirers, der erst im Sommer sein Amt angetreten hatte, folgendermaßen: "Wir waren mit der Arbeit von Klaus Schmidt sehr zufrieden, haben aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass man Reisende nicht aufhalten kann."

"Daher schauen wir schon wieder nach vorne und konzentrieren uns auf unsere Ziele Meistertitel und Aufstieg. Wir werden umgehend erste Sondierungsgesprächen mit potenziellen Nachfolgern führen und sind zuversichtlich, eine gute Lösung zu finden."

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