Istuk flüchtete aus Hartberg vor der Wettmafia

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Vier Wochen lang war Ivo Istuk im vergangenen Sommer Trainer von Fußball-Erste-Liga-Club TSV Hartberg, einen Tag vor dem Saisonstart trennten sich die Steirer aber vom Bosnier.

Offiziell wegen sprachlicher Barrieren. Nun erscheint dessen Engagement in anderem Licht.

Wie die "Kronenzeitung" in ihrer Sonntag-Abendausgabe berichtete, sah sich Istuk nach eigenen Angaben unter Druck der Wettmafia.

Spiel-Manipulation sollte Geld bringen

Demnach erklärte Istuk in einem Interview in seiner Heimat (www.avaz.ba), dass er sich zurückgezogen habe, weil man von ihm verlangt hätte, Spiele zu manipulieren.

"Die Manager Muhamed Cosic und Zivko Budimir haben mich nach Österreich gebracht ... und zogen mich auch in die Wettmafia rein", wird Istuk in der Kronenzeitung mit Berufung auf www.avaz.ba zitiert.

Rindler: "Sollten Reißleine ziehen"

Anstatt angekündigter Mittel von einem Sponsor aus Aserbaidschan hätte er mittels Spiel-Manipulation Gelder einspielen sollen, so seine Version.

Hartberg-Obmann Jürgen Rindler erklärte gegenüber der Krone dagegen: "Das Bundeskriminalamt hat uns zu der Causa einvernommen, dringend empfohlen, die Reißleine zu ziehen."

Der TSV hat demnach auch die Bundesliga informiert, Ermittlungen sollen weiter im Laufen sein.

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