Eine SCR-Leihgabe im Titelkampf

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"Sieg gegen Austria Lustenau gibt Selbstvertrauen"

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„Zweiter gegen Dritter“, „Verfolgerduell“, „Spitzenspiel“.

Egal wie man es nennt, dieses Duell verspricht viel Brisanz.

Beide Teams wollen mit einem Sieg an Spitzenreiter Austria Lustenau dran bleiben.

Der SV Grödig empfängt am Freitag (18:30 Uhr) den SKN St. Pölten (LAOLA1 überträgt im LIVE-Ticker).

„Der Sieg gegen Austria Lustenau hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir wollen jetzt selbstverständlich auch in Grödig punkten“, bestätigt Konstantin Kerschbaumer die breite St. Pöltner Brust im LAOLA1-Interview.

Außerdem spricht die 20-jährige Rapid-Leihgabe über den Saisonverlauf, Trainer Martin Scherb und ihre persönlichen Ziele.

LAOLA1: Ihr steht am dritten Platz, vier Punkte hinter Austria Lustenau. Wie lautet dein Zwischenfazit zum bisherigen Saisonverlauf?

Konstantin Kerschbaumer: Wir sind jetzt unter den ersten Drei. Wir wollten da vorne mitmischen, das ist uns nun einmal gelungen. Wir hatten einige gute Spiele dabei, darum können wir durchaus zufrieden sein.

LAOLA1: Das Saisonziel war also nicht direkt der erste Platz?

Kerschbaumer: Nein, nein, das Saisonziel war, unter die ersten Drei zu kommen. Wir wollten da vorne mal hinschnuppern und ohne Druck mitspielen.

LAOLA1: Austria Lustenau, Grödig und ihr konntet euch punktemäßig von den anderen Mannschaften absetzen. Glaubst du an einen Dreikampf um den Aufstieg?

Kerschbaumer: Es ist noch zu früh, das zu sagen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es Mannschaften immer wieder gelungen ist, auch größere Rückstände aufzuholen. Man kann jetzt also noch nicht sagen, nur wir drei spielen um den Aufstieg.

LAOLA1: Jetzt wartet das Spiel in Grödig, was sind deine Erwartungen?

Kerschbaumer: Der Sieg gegen Austria Lustenau hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir wollen jetzt selbstverständlich auch in Grödig punkten.

Konstantin Kerschbaumer - Voller Einsatz für den SKN St. Pölten

LAOLA1:Wie hat er sich gegenüber seiner Zeit als Nachwuchstrainer verändert? Ist er strenger geworden?

Kerschbaumer: Wie gesagt war er früher mein „Teilzeit“-Trainer, daher ist es etwas schwer zu sagen, wie sehr er sich verändert hat. Menschlich hat er sich nicht geändert, er ist immer noch derselbe. Auch von den Trainings kann ich keinen großen Unterschied bemerken. Er hat schon immer sehr professionell gearbeitet.

LAOLA1: Zurück zu Rapid. Ist es dein Ziel, zu den Hütteldorfern zurückzukehren, um dort um ein Stammleiberl zu kämpfen?

Kerschbaumer: Ich denke nicht gerne so weit im Voraus. Ich will die letzten Spiele gut absolvieren, dann ein gutes Frühjahr spielen und danach wird man sehen. Es kann sich vieles tun, im Fußball geht’s oft sehr schnell.

LAOLA1: Hattest du Kontakt zu Rapid, seit du bei St. Pölten bist?

Kerschbaumer: Bis jetzt nicht. Ich bin hier beschäftigt, und sie haben ja auch genug zu tun. Ich denke aber, in der Winterpause wird es sicher zum ein oder anderen Gespräch kommen. Sie haben sicherlich ein Auge auf mich und wissen, wie ich mich mache.

LAOLA1: Wie sieht es mit Trainer Peter Schöttel aus? Hast du schon Gespräche mit ihm geführt?

Kerschbaumer: Ja natürlich. Schon letzten Sommer durfte ich während den Länderspielpausen mit der Kampfmannschaft trainieren, weil er mich sehen wollte. Die Vorbereitung habe ich auch teilweise mitgemacht, dann wurde ich an die Vienna verliehen. Der Kontakt war aber vorhanden.

LAOLA1: Viele Spieler träumen vom Ausland. Hast du auch solche hohen Ziele oder sagst du, die österreichische Bundesliga tut es auch?

Kerschbaumer: Ich bin nicht der Typ, der so weit in die Zukunft denkt. Ich will jetzt hier eine gute Saison spielen, dann sieht man ohnehin, was kommt.


Das Gespräch führte Matthias Nemetz

LAOLA1: Ihr werdet euch dort also nicht verstecken?

Kerschbaumer: Nein, wir wollen immer guten, offensiven Fußball bieten, das ist uns wichtig. Wir werden auf uns schauen und unser Spiel spielen, dann wird man sehen, was dabei herauskommt.

LAOLA1: Zuletzt konntest du das wichtige 1:1 gegen Austria Lustenau erzielen, wie zufrieden bist du mit der bisherigen Saison aus persönlicher Sicht?

Kerschbaumer: Ich habe bisher immer verschiedene Positionen gespielt, was aber gut für meine Entwicklung ist. Am wohlsten fühle ich mich zwar im zentralen Mittelfeld, aber ich kann außen genauso spielen. Bis jetzt ist es gut gelaufen, ich komme auf meine Einsätze und konnte dabei auch aufzeigen.

LAOLA1: Du gehörst ja nach wie vor Rapid und bist nur verliehen.

Kerschbaumer: Genau, ich habe noch zwei Jahre Vertrag bei Rapid und bin jetzt ein Jahr an St. Pölten verliehen.

LAOLA1: War die Leihe dein Wunsch, oder ist Rapid auf dich zugekommen und wollte dich verleihen?

Kerschbaumer: Die Anfrage kam ursprünglich von St. Pölten. Ich habe mich dann mit Verantwortlichen von Rapid zusammengesetzt und alle Angebote sondiert. Die perfekte Infrastruktur, das neue Stadion und Trainer Martin Scherb waren große Pluspunkte für den SKN. So kam es dann zu diesem Schritt und ich denke, er ist der beste für mich.

LAOLA1: Apropos Martin Scherb. Er war ja bereits in der Akademie und in diversen Nachwuchs-Auswahlen dein Trainer. Welche Rolle hat er bei dem Wechsel gespielt?

Kerschbaumer: Ich kenne und schätze Martin Scherb schon sehr lange. Er kennt mich, weiß wie ich bin und was ich drauf habe, von daher war er schon ein wichtiger Faktor. In der Akademie des SKN hat er aber „nur“ das Individualtraining am Vormittag geleitet, mein richtiger Trainer war er daher bis jetzt noch nicht.

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