St. Pölten buhlt um Thomas Pichlmann

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Der SKN St. Pölten bastelt fleißig an seinem Kader für die neue Saison.

Die Niederösterreicher wollen eine Truppe zusammenstellen, mit der um den Aufstieg in die Bundesliga gespielt werden kann. Zudem soll auch im Europacup eine gute Figur abgegeben werden.

Die ersten Weichen wurden dieser Tage bereits gestellt.

Marcel Holzmann, Lukas Kragl, Bernhard Fucik und Gary Noel werden auch weiterhin Teil der Mannschaft bleiben.

Einige Abgänge

Anders verhält es sich bei Mirnel Sadovic, Osman Bozkurt, Cem Tosun, Patrick Kostner und Andreas Dober. Sie werden nur noch im Cup-Finale gegen RB Salzburg Teil des „Wolfsrudels“ sein.

Vor allem mit Dober hätten sich die Niederösterreicher gerne geeinigt, es war jedoch nicht machbar. Der Rechtsverteidigerhat  offenbar zwei konkrete Angebote vorliegen – eines aus Altach und eines aus Ungarn.

Segovia könnte zurückkehren

Derzeit konzentriert sich die Suche des Cup-Finalisten auf zumindest einen neuen Stürmer. Auf der Wunschliste steht David Witteveen, der in Wiener Neustadt keine Zukunft mehr hat. Der Blondschopf spricht am (heutigen) Donnerstag laut „VN“ aber auch mit Austria Lustenaus Trainer Helgi Kolvidsson.

Aktuell ist in St. Pölten zudem eine Rückkehr von Daniel Segovia. Der Spanier spielt in den Plänen des Wolfsberger AC keine Rolle mehr und soll abgegeben werden. Weil sein Vertrag aber noch bis 2016 läuft, wäre wohl zumindest eine kleine Ablöse fällig.

Segovia kennt das Umfeld in der niederösterreichischen Landeshauptstadt bestens, ging er dort doch von Sommer 2011 bis Jänner 2013 sehr erfolgreich auf Torjagd, ehe er zur Admira und ein halbes Jahr später nach Kärnten wechselte. In der Bundesliga konnte der 28-Jährige, der auch der SV Ried angeboten wurde, jedoch nie an seine starken Leistungen in der Ersten Liga anschließen.

Pichlmann ein heißes Thema

Im Hintergrund bastelt die St. Pöltner Klubführung jedoch an einem weiteren Coup. Thomas Pichlmann soll noch diesen Sommer in die NV Arena gelockt werden.

„Ich halte das Interesse theoretisch für möglich, weil er dort ja offenbar schon im Sommer ein Thema war. Bisher hat sich aus St. Pölten aber noch niemand bei mir gemeldet“, sagt SCWN-Manager Günter Kreissl. Der 33-Jährige steht noch ein Jahr beim SC Wiener Neustadt unter Vertrag.

Interessiert wird zudem das Geschehen rund um die Admira beobachtet. Sollten die Südstädter auch in zweiter und dritter Instanz keine Lizenz erhalten, wären einige Spieler für Trainer Gerald Baumgartner interessant.

Aus dem Osten ins Ländle?

Sollte es für den SKN mit Pichlmann klappen, wäre das der Lustenauer Austria sicher nicht Unrecht, weil dann ihre Chancen auf Witteveen steigen würden. Die Vorarlberger haben laut „VN“ noch weitere Neuzugänge im Visier.

Vor allem Marco Sahanek (24) vom SV Horn und Alexander Aschauer (22) von Absteiger Vienna sollen kurz vor einem Wechsel ins Ländle stehen.

Harald Prantl

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