Perzy als "Retter in der Not"

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Der FC Blau Weiß Linz und Trainer Thomas Weissenböck gehen ab sofort getrennte Wege.

Wie der Erste-Liga-Klub am Samstag mitteilt, hält man trotz des ersten Saisonsieges am Freitag in Hartberg (3:1) an dem unter der Woche gefällten Beschluss fest.

"Chemie stimmte nicht mehr"

Neben den verfehlten sportlichen Zielen, sei auch "die klassische Situation eingetreten, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht", erklärt Präsident Hermann Schellmann den Entschluss, sich von Weissenböck, der seit Juli 2011 das Traineramt inne hatte, zu trennen.

"Die Chemie zwischen dem Trainer und der Mannschaft stimmte einfach nicht mehr und das kann auch der erste Saisonsieg nicht ändern."

Freude am Fußball soll zurückkehren

Gerald Perzy und der bisherige Co-Trainer Thomas Sageder übernehmen interimistisch den Tabellen-Vorletzten.

Die Erwartungen des Vorstandes an das Duo sind groß: "Wir erwarten uns von Gerald Perzy und Thomas Sageder, dass wieder die Freude am Training und am Fußball zurückkehrt und damit auch wieder die Leichtigkeit im Spiel gefunden wird."

Perzy ist nicht zum ersten Mal der "Retter in der Not".

Linz' sportlicher Leiter betreute die Blau-Weißen bereits von April bis Ende Juni 2008 und im Vorjahr von Mai bis Ende Juni interimistisch.

Wie lange diese interimistische Lösung andauern wird, sei zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig offen.

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