Argentinien setzt Teamchef vor die Tür

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Es hat sich angedeutet. Nach dem Viertelfinal-Aus bei der Copa America gegen den späteren Champion Urugugay setzt Argentinien in Zukunft auf einen neuen Teamchef.

Sergio Batista legte seine Zukunft in die Hände des Gremiums, dass sich nach dem Debakel nicht für eine weitere Zusammenarbeit aussprach. Dies teilt der nationale Verband AFA mit.

Wer in Zukunft Messi und Co. trainieren soll, steht noch nicht fest. Der 48-Jährige Batista hatte erst im November 2010 Diego Maradona beerbt.

Einige Favoriten auf Teamchef-Posten

Ein Nachfolger soll aber aller Voraussicht nach noch diese Woche präsentiert werden.

Als Favoriten gelten unter anderem der ehemalige Coach von Estudiantes de La Plata, Alejandro Sabello, wie auch der argentinische Trainer von Copa-Finalist Paraguay, Gerardo Martino, und der ehemalige Trainer der Boca Juniors und Atletico Madrid, Carlos Bianchi.

Für Batista ist es bereits die zweite Entlassung als Teamchef. Bereits beim Olympiasieg 2008 hatte er die Argentinier betreut.

In seiner zweiten Amtszeit war er zudem der vierte Trainer innerhalb von fünf Jahren. Der Fünfte steht bereits ante portas.

Neustrukturierung nach erfolglosen Jahren

Der Trainerwechsel scheint bei den Gauchos hohe Wellen zu schlagen. Nicht nur die Position des sportlichen Chefbetreuers soll neu besetzt werden.

Wie Verbandssprecher Ernesto Cherquis Bialo anklingen ließ, soll der argentinische Fußball in seiner Gesamtheit eine neue Struktur erhalten.

Um diesen Umbruch einzuleiten wurde das geplante Testspiel gegen Rumänien, das im August stattfinden hätte sollen, abgesagt.

Damit soll die "Albiceleste" wieder auf den richtigen Weg geführt werden. Schließlich konnte der letzte wichtige Titel vor nunmehr 18 Jahren bejubelt werden.

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