Vargas schießt Chile ins Finale

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Chile fehlt nur noch ein Sieg auf den Gewinn der Copa America im eigenen Land.

Die Gastgeber setzten sich im Halbfinale gegen Peru mit 2:1 durch.

Zum Helden wurde dabei Doppel-Torschütze Eduardo Vargas. Mit seinen Treffern in der 42. und 64. Minute besorgte er für Chile den dritten Finaleinzug nach 1979 und 1987.

Gewinnen konnten die Chilenen die südamerikanische Kontinental-Meisterschaft aber noch nie. 

Zambrano sieht Rot 

Die erste Vorentscheidung im Semifinale gegen Peru fiel bereits in der 20. Minute. Der Frankfurter Carlos Zambrano musste wegen eines Fouls vom Feld. Er sprang Charles Aranguiz in den Rücken, nachdem er einen Ball weggeschossen hatte.

Während Peru vor dem Ausschluss die bessere Mannschaft war (Jefferson Farfan hatte an die Latte geköpft), kam das Team von Jorge Sampaoli danach immer besser ins Spiel.

Die Krönung für die Goldene Generation?

Folglich sorgte Vargas mit seinem ersten Treffer für die Führung. Nach einem Schlenzer an die Stange von Alexis Sanchez beförderte der zuletzt von Napoli an Queens Park ausgeliehene Stürmer den Ball per Abstauber ins Netz.

Nach der Pause kam Peru kurzzeitig zurück ins Spiel. Gary Medel fabrizierte in der 60. Minute ein Eigentor, doch nur zwei Minuten später sorgte Vargas für die Enscheidung.

Mit einem Weitschuss-Kracher ins Kreuzeck fixierte der 25-Jährige den Einzug ins Finale. Dort will sich Chiles "Goldene Generation" um Juventus-Star Arturo Vidal gegen Argentinien oder Paraguay zum Südamerika-Champion krönen.

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