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Starker Start Spaniens in den Confed Cup

Spanien ist verheißungsvoll in den Confederations Cup gestartet.

Der Welt- und Europameister gewann am Sonntagabend (Ortszeit) gegen Uruguay in Recife hochverdient mit 2:1 (2:0) und dokumentierte lange Zeit, dass beim WM-Testturnier in Brasilien der erstmalige Gewinn des Confed Cups das erklärte Ziel des Seriensiegers der vergangenen Jahre ist.

Pedro und Soldado treffen

Die Offensivakteure Pedro (20. Minute) und Roberto Soldado (32.) erzielten vor 41.705 Zuschauern im für die WM 2014 erbauten Stadion Pernambuco die Tore für die Spanier.

Luis Suarez konnte in der 88. Minute mit einem Freistoß für Südamerikameister Uruguay verkürzen.

Weitere Teams in Gruppe B sind Afrikameister Nigeria und Tahiti, die am (heutigen) Montag in Belo Horizonte aufeinandertreffen.

Casillas erhält Vorzug

Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque hatte in der im Vorfeld heiß diskutierten Torhüterfrage am Ende doch die großen Verdienste von Kapitän Iker Casillas berücksichtigt.

Der 32 Jahre alte Torhüter, der bei Real Madrid von Ex-Trainer José Mourinho monatelang auf die Ersatzbank verbannt worden war, erhielt den Vorzug gegenüber seinem Konkurrenten Victor Valdés vom FC Barcelona.

Mexiko lange ungefährlich

Viel zu tun bekam Casillas in seinem 146. Länderspiel nicht. Ein Kopfball von Edinson Cavani war lange seine einzige Prüfung, die er bestand (29.).

Beim platzierten Freistoß von Suarez war er dann machtlos.

Toller Auftritt

"Ich bin sicher, es wird eine große Show geben", hatte Spaniens Kapitän am Tag vor dem Auftaktspiel angekündigt.

Der Weltmeister ließ diesen Worten vor allem in der ersten Hälfte Taten folgen.

Spanien beherrschte den überforderten Gegner, ließ den Ball laufen, erspielte sich etliche Chancen. Cesc Fabregas traf in der 10. Minute den Pfosten.

Piqué vergibt Großchance

Mehr Glück hatte Pedro, dessen Schuss Uruguays Kapitän Diego Lugano unhaltbar ins eigene Tor abfälschte.

Nach einem feinen Zuspiel von Fabregas erhöhte Angreifer Soldado auf 2:0.

Uruguays Torhüter Fernando Muslera verhinderte noch Schlimmeres, er reagierte unter anderem großartig bei einer Chance von Gerard Piqué (38.).

Ruppiges Ende

Auch nach der Pause dominierten die Spanier, ließen aber vor dem Tor die letzte Entschlossenheit vermissen. Häufig konnten sie auch nur durch Fouls gestoppt werden.

Die ruppiger werdende Partie verflachte. Am Ende sorgte Suarez noch mal für etwas Spannung.

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