Dem Kroaten war auch klar, dass der Ausschluss von Axel Witsel „vielleicht etwas übertrieben“ war. Danach fand die Austria naturgemäß mehr Spielanteile vor. „Freilich ist uns das zugute gekommen“, so Heinz Lindner.

Der letzte Punch hat gefehlt“

In Hälfte zwei fanden die Wiener deswegen auch immer wieder Halbchancen vor. „Leider haben wir die Angriffe in Überzahl nicht ganz zu Ende gespielt. Der letzte Punch hat gefehlt“, ärgerte sich Daniel Royer.

Deshalb gibt sich der FAK mit dem Remis zufrieden. „Bei ihren Konterchancen hat jedes Mal der Hut gebrannt und unsere Chancen waren auch nicht so glasklar. Der Punkt geht in Ordnung“, fand Ortlechner.

Ich wünsche mir Kontinuität“

Royer versprach: „Wir haben in zwei Spielen nur ein Gegentor kassiert, was gut ist. Leider hat es für uns noch nicht mit einem Tor geklappt, aber ich bin überzeugt, dass wir in dieser Gruppenphase noch treffen werden.“

Trotz der Freude darüber, erstmals angeschrieben zu haben, bleibt die Austria am Boden. „Wir müssen bescheiden und demütig mit diesem Ergebnis umgehen“, war Ortlechner bewusst.

Den Veilchen ist nämlich klar, dass noch eine Menge Arbeit auf sie wartet. Ortlechner: „Ich wünsche mir für die Zukunft Kontinuität. Auf Dauer werden wir Probleme haben, wenn sich Licht und Schatten immer abwechseln.“

Aber so ist er eben, der Fußball...


Harald Prantl

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