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Trainer diskutieren Zeitstrafen und Auswärtstorregel

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) prüft, die Aufteilung der Teams auf die Lostöpfe für die Gruppenphase der Champions League zu ändern.

Darüber seien die Trainer der Top-Clubs bei ihrer zweitägigen Tagung in der Verbandszentrale in Nyon informiert worden, berichtete die Nachrichtenagentur AP am Donnerstag.

Eine Option sei, dass die Meister der Spitzen-Ligen automatisch in den ersten Topf kommen.

Neue Topfeinteilung?

Bisher werden die Clubs gemäß der internationalen Ergebnissen der vergangenen fünf Jahre eingeteilt.

Somit fanden sich dieses Jahr Manchester City, Juventus Turin und Paris Saint-German nur im zweiten Lostopf.

An dem jährlichen Seminar der UEFA nahmen auch Bayern Münchens Pep Guardiola, Roger Schmidt von Bayer Leverkusen, Schalkes Jens Keller und Carlo Ancelotti von Real Madrid teil.

Mögliche Zeitstrafen

Der frühere Spitzentrainer Alex Ferguson leitete die Diskussionen, in denen auch mögliche Zeitstrafen thematisiert wurden.

"Wir konnten nicht zu einer Einigung kommen, weil es so eine kontroverse Entscheidung wäre, es zu ändern", sagte der Ex-Coach von Manchester United.

"Aus UEFA-Sicht ist es etwas, das sie sich ansehen."

Die Trainer stellten auch Überlegungen an, ob man in den Europacup-Bewerben nicht auf die Auswärtstorregel verzichten könne.

Ende der Auswärtstorregel?

Sie wurde in der Saison 1965/66 eingeführt worden, als Auswärtsreisen oft noch ein Abenteuer waren.

Die Auswärtstorregel sollte den Teams das Antreten in der Fremde etwas schmackhafter machen. Mit den modernen Verkehrsmitteln hätte sich die Situation aber klar verändert.

Zudem würden Teams daheim nicht mehr bedingungslos auf Sieg spielen, da Auswärtstore "doppelt" zählen.

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