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Guardiola muss zurück nach Barcelona

Real Madrid geht als "Gewinner" aus der Halbfinal-Auslosung der Champions League.

Die Königlichen bekommen es mit Juventus Turin, das als vermeintlich "leichtestes" Los gilt, zu tun. Das Hinspiel (6. Mai) findet zudem in Turin statt, im Rückspiel eine Woche später (12. Mai) hat der Titelverteidiger Heimrecht.

Im zweiten Semifinale kommt es zum Hammer-Duell zwischen dem FC Barcelona und dem FC Bayern. Die Münchner müssen zunächst nach Spanien (5. Mai) und spielen das Rückspiel (13. Mai) zu Hause. Bayern-Coach Pep Guardiola trifft damit erstmals in einem Pflichtspiel auf seinen Ex-Klub.

Sammer freut sich riesig über Los

Der 44-Jährige wurde als Spieler sechs Mal und als Trainer drei Mal Meister mit den Katalanen. Zudem holte er in seiner Zeit als Barca-Übungsleiter von 2008 bis 2012 auch zwei Mal die Champions League.

"Natürlich ist es speziell. Barcelona ist mein Zuhause", sagt Guardiola und streut seinen ehemaligen Kollegen Rosen: "Sie sind die Besten. Ich bin ja hier, weil ich vorher in Barcelona sehr erfolgreich war. Ich habe großen Respekt und kann nicht schlechtes über meinen alten Verein sagen."

Matthias Sammer ergänzt: "Der Trainer steht natürlich immer im Mittelpunkt. Luis Enrique und Pep Guardiola sind beides außergewöhnliche Trainer, aber sie stehen nicht auf dem Feld."

Der Bayern-Sportvorstand freut sich jedenfalls "riesig" auf die Partie. Die Chancen sieht er 50:50. "Beide Sturmreihen müssen sich nicht verstecken. Was Barca da vorne hat, ist super, aber auch was Bayern hat, ist super."

Der derzeit verletzte David Alaba würde den Bayern übrigens wohl erst im Finale am 6. Juni wieder zur Verfügung stehen.

"Wir kennen auch ihn"

2013 war Barcelona, damals nicht mehr unter Guardiolas Regie, im Halbfinale ohne Chance gegen die Münchner, die auf dem Weg zum "Triple" mit Alaba 4:0 und 3:0 klar siegten.

Die Bayern wurden damals noch von Jupp Heynckes betreut. "Guardiola kennt uns natürlich gut, aber wir kennen auch ihn und seinen Spielstil", betonte Barcelonas Vizepräsident Jordi Mestre.

Mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage ist die Bilanz des deutschen Rekordmeisters gegen den Halbfinalgegner überaus positiv. Das Hinspiel findet am 6. Mai in Barcelona statt, das Rückspiel sechs Tage später in München. Die Katalanen, aktuell zwei Punkte vor Real Madrid Tabellenführer, können in dieser Saison wie die Bayern noch Meister, Cup- und Champions-League-Sieger werden.

Auch für Ancelotti ein Wiedersehen

Barca-Erzrivale Real Madrid will dagegen mit der ersten erfolgreichen Titelverteidigung in Europas Königsklasse Geschichte schreiben.

Denn seit Einführung der Champions League in der Saison 1992/93 hat es bisher kein Klub geschafft, die begehrteste Trophäe im Club-Fußball zweimal hintereinander zu holen. Von der Papierform ist Real klarer Favorit, denn Italiens Rekordmeister Juventus steht erstmals seit zwölf Jahren wieder unter den letzten vier der Elite-Liga. Das erste Duell findet am 5. Mai in Turin statt, das zweite achte Tage später in Madrid.

Auch für Real-Trainer Carlo Ancelotti ist es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club, den er von 1999 bis 2001 betreut hatte. Unter seiner Führung holte "Juve" allerdings keinen Titel, wurde 2000 und 2001 "nur" Vizemeister. Ancelotti wechselte danach zum AC Milan, mit dem er 2003 und 2007 die Champions League gewann. Im Vorjahr folgte gleich in seiner Debütsaison bei Real der bereits dritte Triumph im wichtigsten Europacup-Bewerb.

Kein italienisches Duell in der Europa League

Unterdessen bekommt es in der Europa League Titelverteidiger FC Sevilla, das sich im Viertelfinale gegen Zenit St. Petersburg durchsetzen konnte, mit der Fiorentina (Viertelfinale gegen Dynamo Kiew) zu tun. Die Spanier spielen zuerst zu Hause.

Im zweiten Semifinale stehen sich Napoli und Dnipro Dnipropetrovsk aus der Ukraine gegenüber. Das erste Duell findet in Italien statt. Die Hinspiele steigen am 7. Mai, eine Woche später (14. Mai) finden die Rückspiele statt.

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