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Chelsea ermauert Remis, Bayern nur 0:0

Zum Auftakt des Achtelfinales der Champions League hat am Dienstag kein Team für klare Verhältnisse für die Rückspiele am 11. März sorgen können.

ÖFB-Teamstar David Alaba und Bayern München mussten sich bei Schachtar Donezk mit einem 0:0 begnügen.

Chelsea durfte beim 1:1 (1:0) im Stade de France gegen Paris St. Germain immerhin über das wichtige Auswärtstor jubeln.

Bayern haben Spiel unter Kontrolle

Das Duell der beiden in der Gruppenphase so trefferfreudigen Clubs Schachtar Donezk (15 Treffer) bzw. Bayern (16), das aufgrund der Lage in der Ostukraine im westukrainischen Lwiw (Lemberg) gespielt wurde, erwies sich schließlich als torloses Partie ohne echte Höhepunkte.

Alaba, der nach seiner Verletzung sein Champions-League-Comeback gab, spielte auf der linken Seite einer defensiven Dreierkette und hatte mit seinen Kollegen das zeitweise durchaus hitzig umkämpfte Spiel stets unter Kontrolle.

Die Guardiola-Elf ließ es aber bei ihren Offensivaktionen zu häufig an der nötigen Präzision fehlen und kam so nur zu wenigen echten Chancen, Donezk wiederum spielte über 90 Minuten lediglich eine ernstzunehmende Möglichkeit heraus.

Alonso sieht Gelb-Rot im 100. Spiel

Einen schwarzen Abend erlebte Bayerns Mittelfeldmann Xabi Alonso bei seinem 100. Spiel in der Champions League.

Der Spanier kam im Zweikampf mehrfach zu spät, handelte sich in der 24. Minute für eine Grätsche Gelb ein und musste nach etwas mehr als einer Stunde nach einem weiteren Foul vom Feld.

Die Bayern haben damit nur zwei ihrer fünf Pflichtspiele in diesem Jahr gewonnen.

Chelsea geht glücklich in Führung

In Paris lieferten sich die beiden Großclubs in der ersten Hälfte ein vor allem von Taktik geprägtes Match ohne großen Mut zum Risiko. PSG, das ohne die verletzten Yohan Cabaye, Lucas und Serge Aurier auskommen musste, hatte leichte Vorteile und mehr Torschüsse.

Chelsea-Goalie Courtois musste kurz hintereinander zwei Kopfbälle von Matuidi (11.) und Ibrahimovic (11.) bändigen, Ibrahimovic war es auch, der das Außennetz (20.) traf.

Cavani prüfte schließlich per Kopf neuerlich Courtois (34.), ehe die Londoner die ansteigende Formkurve des Gegners eiskalt abwürgten: Chelsea-Verteidiger Branislav Ivanovic machte nach einer von Gary Cahill verlängerten Hereingabe von John Terry per Kopf die Führung perfekt (36.).

Cavani vergibt Matchball

Wie erwartet erhöhte Paris mit dem Seitenwechsel den Druck und wurde auch recht bald belohnt: Uruguays Teamspieler Edinson Cavani gelang in der 57. Minute ebenfalls per Kopf aus wenigen Metern der Ausgleich, die Vorlage kam von Blaise Matuidi, dessen Einsatz aufgrund einer Blessur fraglich gewesen war.

PSG war nun klar im Vorteil, blieb aber ohne Belohnung. Ibrahimovic und Ezequiel Lavezzi ließen nach fast einer Stunde aus wenigen Metern eine Doppelchance ungenützt, im Finish vergab Cavani nach schönem Dribbling dann den Matchball (80.).

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