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Foda: "Uns hat individuell Klasse und Speed gefehlt"

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Ich habe gewusst, dass wir zweimal am Limit spielen müssen, und das ist uns nur in den ersten 60 Minuten in Weißrussland gelungen. In den ersten 15 Minuten haben wir gut gespielt und zwei riesige Chancen vergeben, die nächsten 20 Minuten aber haben wir total verschlafen. Uns hat individuell Klasse und Speed gefehlt, so konnten wir nicht gewinnen. Einige Spieler haben nicht ihre Leistung abgerufen, warum auch immer. Da hat es an individueller Klasse und vielleicht auch an mentaler Stärke gefehlt.

Natürlich wollten wir diesen letzten Schritt noch machen, aber wenn nicht jeder in der Lage ist, am Limit zu spielen, können wir gegen so eine Mannschaft nicht gewinnen. Deswegen bin ich nicht enttäuscht, auch wenn wir eine große Chance vergeben haben. Aber man sieht, dass wir an Grenzen gestoßen sind. Borisow hat die Chancen genützt, wir nicht. Vielleicht wäre die Champions League eine Nummer zu groß gewesen, weil wir doch einige Probleme haben. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Los in der Europa League, wollen dort für Österreich punkten und uns auf die Meisterschaft konzentrieren."

Imre Szabics (Sturm-Graz-Angreifer):
"Unser Saisonziel war die Europa-League-Gruppenphase, und das haben wir geschafft. Die Chance auf die Champions League war groß, leider hat es nicht gereicht. Nach dem Rückstand habe ich nicht gespürt, dass wir daran glauben, das Spiel noch zu drehen. Richtige Torchancen hatten weder Borisow noch wir. Natürlich hat uns Kienast gefehlt, aber das ist keine Ausrede."

Viktor Goncharenko (Trainer BATE Borisov): "Unser Sieg freut mich. Es ist ein fantastisches Ergebnis und Erlebnis. Ich bin total begeistert, weil viele nicht an uns geglaubt haben, wir aber sehr wohl. Wir haben gekämpft wie die Löwen. Wir haben Sturm genau analysiert, sind entsprechend aufgetreten und haben unser Spiel durchgezogen."

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