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Terry hat es verdaut

Kapitän John Terry vom Chelsea FC hat die Enttäuschung über seine Rot-Sperre im Champions-League-Finale am 19. Mai gegen den FC Bayern München verdaut.

"Manche Dinge sollen einfach nicht sein. Mir tun die Kollegen viel mehr leid, die wegen der Gelben Karten zugucken müssen. Ich denke, dass es etwas brutal ist, ein Endspiel zu verpassen, weil man in rund 14 Spielen drei Gelbe Karten gesammelt hat", sagte Terry dem Boulevard-Blatt "Sun" am Samstag.

Gemeinsam mit Lampard

Er kündigte an, die Silber-Trophäe im Fall eines Sieges am 19. Mai gemeinsam mit Vize-Spielführer Frank Lampard stemmen zu wollen.

Terry meint, dass die "Blues" den Gewinn der Königsklasse in München endlich verdient hätten: "Falls es da draußen Gerechtigkeit gibt und wenn man bedenkt, was wir in den vergangenen Jahren für Pech in der Champions League hatten, kann ich nur hoffen, dass wir das gewinnen."

Die Londoner hatten 2008 im Endspiel in Moskau im Elfmeterschießen gegen Manchester United verloren. Der 31-Jährige verschoss damals.

Pro Di Matteo

Der Innenverteidiger sprach sich für Interimscoach Roberto Di Matteo als Langzeitlösung aus: "Ich hoffe echt sehr, dass Roman Abramowitsch mit ihm über den Job spricht", sagte Terry.

"Robbie ist leidenschaftlich, dem Klub so verschrieben und hat eine erstklassige Arbeit gemacht seit er unter schwierigen Umständen übernommen hat."

Im Champions-League-Finale fehlen Chelsea neben Terry auch die weiteren Stammkräfte Ramires, Branislav Ivanovic und Raul Meireles. Bayern muss auf ÖFB-Teamspieler David Alaba, Holger Badstuber und Luiz Gustavo verzichten (alle mit Gelbsperren belegt).

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