„Gratulation! Er hat eine große Leistung geboten“, zollte Parits Respekt. Auch Bjelica fand ausschließlich lobende Worte für seinen Schlussmann: „Er war stark, ohne ihn hätten wir höher verloren. Aber nicht nur in diesem Spiel war er auf Top-Niveau. Er agiert schon den ganzen Herbst in toller Form, hatte nur ganz wenige schlechte Tage.“

Der Kroate weiter: „Wir können uns immer auf ihn verlassen. Für mich ist er Österreichs bester Tormann und wird schon bald auch im Nationalteam die Nummer eins sein.“

„Letztendlich ist es bitter“

Lindner kommentierte seine Glanzleistung ganz im Stile eines routinierten Stürmers, der soeben einen Doppelpack erzielt hatte – er stellte die Mannschaft in den Vordergrund: „Ich versuche immer, so wenige Gegentore wie möglich zu kassieren, mein Bestes zu geben.“

„Ich denke, das ist mir diesmal gut gelungen. Für mich persönlich ist das ein schöner Beigeschmack, aber letztendlich ist es bitter, dass wir die zwei Duelle mit Atletico insgesamt 0:7 verloren haben.“

Jetzt zählt nur ein Tor – und der WAC

Ganz allgemein galt das Motto, das man nach jeder klaren Niederlage ausgibt: Abhaken und nach vorne schauen.

Nachdem Platz drei aktuell in weiter Ferne liegt, gibt es zumindest ein Ziel, das die Austrianer bei ihrem ersten Auftritt in einer CL-Gruppe unbedingt noch erreichen möchten. „Es wäre sehr wichtig für uns alle, endlich dieses erste Tor zu machen“, so Lindner.

Noch wichtiger ist vorerst aber der Samstag. Denn da kommt der WAC nach Wien. Und auch wenn die Wolfsberger keine Madrilenen sind, so haben sie doch schon seit sieben Spielen nicht mehr verloren. Und in der Meisterschaft geht es für den Titelverteidiger bekanntlich um die Wurst. Nicht zuletzt für Trainer Bjelica.

Harald Prantl

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