Moyes unter Druck

In Gruppe A will Citys Lokalrivale United den schlechtesten Ligastart seit 24 Jahren vergessen machen.

Die Engländer treffen im Duell zweier Auftaktsieger auswärts auf Schachtar Donezk. Trainer David Moyes ist nach der 1:2-Heimniederlage gegen West Bromwich schon unter Druck, warnte vor dem Ukraine-Trip einmal mehr vor überzogenen Erwartungen.

"Das wird hart", meinte der Ferguson-Nachfolger, "die Champions League ist offener als in den Jahren zuvor. Der Aufstieg ist keinesfalls garantiert."

Vom CL-Triumph will derzeit ohnehin keiner reden. "Um die Champions League zu gewinnen, braucht man fünf oder sechs Weltklassespieler. Wir haben sie derzeit nicht", meinte Moyes. "Was wir haben, ist Erfahrung und einige Spieler, die in dieser Kategorie oder ihr nahe sind."

Margreitter hofft auf Einsatz

Real Madrid trifft nach dem 6:1-Kantersieg bei Galatasaray Istanbul am Mittwoch zu Hause auf den dänischen Meister FC Kopenhagen und damit wohl auch den Österreicher Georg Margreitter.

Der ehemalige Austrianer war am Ende des Transferfensters von Wolverhampton zu der Truppe von Stale Solbakken gewechselt, wurde schon beim 1:1 zum CL-Auftakt gegen Juventus eingewechselt und stand in den jüngsten drei Pflichtspielen jeweils über 90 Minuten auf dem Platz.

Das imposante 6:1 ist bei Real längst vergessen. Der Dritte der spanischen Liga liegt fünf Punkte hinter seinem Erzrivalen FC Barcelona.

Ramos fordert mehr Einsatzbereitschaft

Kein Wunder, dass Sergio Ramos mehr Einsatzbereitschaft forderte. Der einzige "Crack" in der Mannschaft sei Stürmer Cristiano Ronaldo, "alle anderen Profis müssen härter arbeiten", sagte Ramos.

Gegen die Dänen aus Kopenhagen wird Coach Carlo Ancelotti seine Elf wohl auf mehreren Positionen umstellen. Der zuletzt angeschlagene 100-Millionen-Euro-Mann Gareth Bale könnte zudem erstmals in einem Pflichtspiel im Bernabeu-Stadion in der Startelf stehen.

Ancelotti muss sich bereits Kritik an seiner Arbeit gefallen lassen. Die Elf wirke wie eine Ansammlung von Einzelakteuren ohne Zusammenhalt. Der 54-Jährige sieht die Probleme allerdings woanders. "Wir müssen Einstellung und Konzentration verbessern", forderte er.

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