Unzufrieden war er mit dem Ausgang schlussendlich aber nicht gerade. Auch Verteidiger Cesar Azpilicueta sprach nach dem Schlusspfiff von einem „positiven Resultat“.

Saisonende für Cech – und für Terry?

Allerdings hatten auch die „Blues“ etwas zu beklagen, nämlich zwei Verletzte. Petr Cech musste schon früh wegen einer Schulter-Verletzung ausgewechselt werden, John Terry überknöchelte in der Schlussphase und humpelte ebenfalls vorzeitig vom Feld.

„Cechs Saison ist vorbei. Fragt mich nicht nach den Details, aber seine Saison ist vorbei“, rechnete Mourinho nicht mehr damit, dass ihm der Tscheche vor dem Sommer noch einmal zur Verfügung stehen würde. Auch in Terrys Fall wird damit spekuliert, dass er einige Wochen ausfallen könnte. Das Rückspiel wird sich jedenfalls voraussichtlich nicht ausgehen.

„Dafür kehrt Branislav Ivanovic zurück und Mark Schwarzer hat gezeigt, dass wir ihm vertrauen können“, sieht der portugiesische Coach das Positive. Der australische Goalie ist mit seinen 41 Jahren nach dem ehemaligen Lazio-Keeper Marco Ballotta (im Dezember 2007 43 Jahre alt) der zweitälteste Spieler, der jemals in der Champions League zum Einsatz kam.

Chelsea in der Wohlfühl-Zone

„Okay, wir haben nicht allzu viele Chancen kreiert, aber ich denke, dass wir gut gespielt haben“, konnte auch der routinierte Schlussmann mit Chelseas Vorstellung gut leben.

„Jetzt spielen sie daheim, wo sie sich wohl fühlen“, stellte Simeone fest. Juanfran ergänzte: „Aber wir können auch an der Stamford Bridge gewinnen.“

Es wird wieder ein Spiel für Männer. Und zumindest spannender als das erste Duell.

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