Und außerdem: „Wir hatten einen Gegner, der von den Einzelspielern her qualitativ besser ist. Aber wir haben in diesen 180 Minuten bewiesen, dass wir mehr Team sind als Dinamo.“

Weil dieses Team auch zusammen feiern wollte, ließ sich der Coach dazu überreden, das Donnerstagstraining vom Vor- auf den Nachmittag zu verschieben.

Da gibt er sich ein wenig lockerer als sein Vorgänger Peter Stöger, bei dem und dessen Trainerteam sich Bjelica nach dem Spiel ausdrücklich bedankte. Dieser hatte die Truppe nach der fixierten Meisterschaft noch zum Vormittagstraining bestellt.

"Es ist einfach irre"

Apropos Meisterschaft. Was zählt für die Kicker denn mehr? „Es hängt ja irgendwie zusammen. In der Regel musst du Meister werden, um in die Champions League zu kommen. Nachdem es aber so selten passiert, dass österreichische Mannschaften den Einzug in die Gruppenphase schaffen, ist es doch noch ein wenig über den Meistertitel zu stellen“, sagt Ortlechner.

Seine Kollegen sehen es nicht anders. „Die Champions League steht über allem. Wir haben uns damit einen Jugendtraum erfüllt“, stellt Philipp Hosiner klar. Daniel Royer weiß nun auch, dass er in Sachen Klub-Wechsel alles richtig gemacht hat: „Ich habe ein bisschen mit der Europa-League-Gruppenphase spekuliert. Dass es die Champions League wird, ist einfach irre.“

Man darf gespannt sein, welches Ziel Katzian bei der kommenden Weihnachtsfeier ausgibt.


Harald Prantl

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