Bayern gegen Juve: "Kein Traumlos"

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Es ist der Schlager des Viertelfinales in der Champions-League.

Als nächste Hürde auf dem angestrebten Weg in ein neuerliches Finale türmt sich für Bayern München Italiens Rekordmeister Juventus Turin auf.

Die Bayern treten mit ÖFB-Teamspieler David Alaba am 2./3. April zuerst zu Hause an, gastieren dann eine Woche später in Turin. Das ergab die Auslosung am Freitag im UEFA-Hauptquartier in Nyon.

Ibrahimovic gegen Ex-Klub

Topfavorit FC Barcelona bekommt es nach seiner historischen Aufholjagd im Achtelfinale gegen den AC Milan mit Paris St. Germain und seinem Ex-Star Zlatan Ibrahimovic zu tun.

Real Madrid trifft auf Galatasaray Istanbul, Borussia Dortmund zuerst auswärts auf Debütant Malaga. "Dieses Los nehmen wir an. Jedenfalls besser als Barcelona, Madrid oder München", erklärte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.

Dem angesprochenen Trio werden die größten Chancen eingeräumt, am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion die Trophäe zu stemmen - und vorerst ist es sich gegenseitig aus dem Weg gegangen. Die Bayern sind dennoch vor Juventus gewarnt, befinden sich die Turiner doch auf souveränem Kurs Richtung zweitem Meistertitel in Folge.

"Richtiges Kaliber"

"Das ist ein richtiges Kaliber, eine Mannschaft, die sehr gut zusammengestellt ist", erinnerte Bayern-Trainer Jupp Heynckes. "Das ist im Moment die beste italienische Mannschaft."

Vor allem die starke Juve-Defensive gilt es für den Vorjahresfinalisten erst einmal zu knacken. Dazu kommt mit Evergreen Andrea Pirlo ein Ausnahmespieler als Regisseur.

"Er ist für mich noch immer einer der Besten", meinte Bayern-Flügelspieler Arjen Robben. "Das wird eine schwere Aufgabe." Dazu müssen Alaba und seine Kollegen im Rückspiel auswärts antreten. "Das ist kein Traumlos", betonte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

PSG freut sich auf Barca

Barcelona trifft nicht nur auf den 2010 im Unfrieden geschiedenen Ibrahimovic und den jüngst nach Paris gewechselten "Glamour Boy" David Beckham, sondern auf ein unberechenbares Starensemble.

Seit 2011 haben die neuen PSG-Besitzer aus Katar insgesamt 250 Millionen in neue Spieler investiert - und sich damit ein Viertelfinal-Duell mit Weltfußballer Lionel Messi erkauft.

"Es ist großartig. Ich bin überglücklich, dass wir diese Chance bekommen", sagte PSG-Trainer Carlo Ancelotti.

Real und Dortmund klare Favoriten

Als klare Favoriten gehen Real und Dortmund in ihre Viertelfinal-Duelle. Die Madrilenen sind allerdings vor Didier Drogba gewarnt, hat dieser doch im Vorjahr mit Chelsea den Bayern im eigenen Stadion bereits den Titel weggeschnappt.

Rekordhalter Real will den zehnten Meistercup- bzw. Champions-League-Triumph der Clubgeschichte, den ersten seit 2002. Der vor dem Abschied stehende Starcoach Jose Mourinho könnte die wichtigste Trophäe als erster Trainer mit drei verschiedenen Clubs gewinnen.

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