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FC Bayern München mit einem Bein im Viertelfinale

David Alaba und der FC Bayern München sind derzeit auch auf internationalem Parkett nicht zu biegen und stehen mit eineinhalb Beinen im Viertelfinale der Champions-League.

Am Dienstag feierte der Vorjahresfinalist in London bei Arsenal dank einer starken ersten Hälfte einen 3:1 (2:0)-Erfolg und kann vor der Revanche am 13. März schon für die nächste Bewerbsphase planen.

Kroos (7.), Müller (21.) und Mandzukic (77.) netzten für die Gäste ein, die sich auch vom zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Ex-Bayer Podolski (55.) nicht aus der Ruhe bringen ließen.

Offener ist die Ausgangslage im iberischen Duell zwischen dem FC Porto und Malaga.

Die Portugiesen gewannen das Heimspiel dank eines Treffers von Joao Moutinho (56.) mit 1:0 (0:0), die Spanier dürfen in ihrer CL-Premierensaison damit weiter vom Endspiel am 25. Mai im Wembley-Stadion träumen.

Mit früher Führung auf Kurs

Die effizienten Bayern feierten den siebenten Pflichtspielsieg en suite, kassierten allerdings das erste Gegentor seit 14. Dezember (1:1 gegen Mönchengladbach).

Für Arsenal hingegen, das sich in den vergangenen beiden Saisonen stets im Achtelfinale verabschiedete, rückt die achte titellose Saison en suite bedrohlich nahe.

Auch der Posten des immer stärker in der Kritik stehenden und zuletzt gereizten Langzeitcoachs Arsene Wenger könnte gefährdet sein.

Für die Bayern, bei denen Alaba auf der linken Defensivseite über die gesamte Spielzeit eine gute Vorstellung gab, nahm die Partie in der ersten Hälfte trotz engagierter Anfangsminuten der Londoner einen idealen Verlauf:

Schon in der siebenten Minute beförderte Kroos eine nur mittelprächtige Hereingabe per Dropkick zentral aus 16 Metern ins rechte Eck.

Arsenal mit den Bayern überfordert

Nicht einmal eine Viertelstunde später erhöhten die Gäste dank defensiver Unachtsamkeit auf 2:0.

Nach Kroos' Ecke parierte Szczesny einen wuchtigen Kopfball des für Badstuber bzw. Boateng ins Team gerutschten van Buyten zwar, allerdings war Müller aus Kurzdistanz im Fallen zur Stelle (21.).

Der Befreiungsschlag blieb vorerst aus. Arsenal, bei dem die schnelle Solospitze Walcott abgemeldet war, kam kaum zu gefährlichen Aktionen.

Auf der Gegenseite setzte Mandzukic kurz vor der Pause einen Kopfball nur um Millimeter an der Stange vorbei (44.).

Podolski lässt Arsenal nur kurz hoffen

Erst nach dem Seitenwechsel machten die "Gunners", von den Fans mit Buhrufen in die Kabine verabschiedet, mehr Druck und brachten die nun offensiv zurückhaltenderen Bayern doch mehrmals in Verlegenheit.

Großchancen blieben zwar Mangelware, dafür nutzte Podolski nach einem Eckball die unorganisierte Bayern-Abwehr und köpfelte zum Anschlusstreffer ein (55.).

Als im Finish der kurz davor eingewechselte Giroud aus Kurzdistanz an Neuer scheiterte (72.), schienen die Engländer auf dem Weg zum Ausgleich, doch die Bayern legten eins drauf:

Nach einer Lahm-Vorlage "stolperte" Mandzukic zu seinem ersten Tor in der Königsklasse, der von Sagna verursachte Presseball senkte sich langsam zum Endstand ins Tor.

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