Celtic spielt, Juventus macht die Tore

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Paris St. Germain und Juventus Turin haben die Tür zum Aufstieg ins Viertelfinale der Champions League aufgestoßen.

Frankreichs Budgetkrösus setzte sich im Hinspiel der ersten K.o.-Runde am Dienstagabend in Valencia 2:1 (2:0) durch, Italiens Meister gewann in Glasgow gegen Celtic 3:0 (1:0). Die beiden Aufstiegsfavoriten dürfen damit einigermaßen beruhigt in die Rückspiele am 6. März vor jeweils heimischer Kulisse gehen.

Für PSG trafen zunächst Ezequiel Lavezzi (10.) und Javier Pastore (43.), ein Tor des Franzosen Adil Rami (90.) lässt Valencia aber noch hoffen. Eine Rote Karte gegen Paris-Superstar Zlatan Ibrahimovic (92.) nach einem harten Einsteigen sorgte für ein unrühmliches Ende.

Die Tore für Juventus erzielten Alessandro Matri (3.), Claudio Marchisio (77.) und Mirko Vucinic (83.). Am Mittwoch wird die erste Woche der Achtelfinal-Hinspiele mit dem Schlager zwischen Real Madrid und Manchester United bzw. Schachtar Donezk gegen Borussia Dortmund abgeschlossen.

PSG übernimmt von Beginn an das Kommando

Vor den Augen des noch auf der Tribüne sitzenden David Beckham überraschte PSG in Valencia mit einer Blitzoffensive. Das seit Jahresbeginn für Paris spielende brasilianische Talent Lucas Moura (20) traf zunächst nur Aluminium, eine Minute später war der perfekte Start der Gäste aber realisiert.

Nach einer argentinischen Kombination mit Landsmann Pastore tankte sich Lavezzi kraftvoll durch die Abwehr der Spanier und drosch den Ball an den Händen von Valencias Schlussmann Guaita vorbei ins Netz.

Valencia war bemüht, wirklich aus dem Konzept brachten die Hausherren den Tabellenführer der Ligue 1 aber nicht. In der Abwehr sattelfest, zeigte bei PSG in der Offensive weniger der schwedische Superstar Ibrahimovic, sondern die südamerikanische Fraktion auf.

Ibrahimovic fliegt vom Platz

Lavezzi Lavezzi tauchte erneut gefährlich vor Guaita auf, ehe Pastore ebenfalls zuschlug. 40-Millionen-Mann Lucas gab in seinem ersten Champions-League-Spiel die mustergültige Vorlage.

Die Elf von Trainer Carlo Ancelotti verteidigte die Führung zunächst ohne viel Mühe, ehe ein turbulentes Finish für Aufregung sorgte. Zunächst hielt Rami die Hoffnungen der Spanier aufrecht, dann verabschiedete sich Ibrahimovic nach einem Foul an Valencia-Verteidiger Guardado Sekunden vor dem Schlusspfiff vorzeitig vom Spielfeld.

Blitzstart von Juventus

Noch schneller als Paris stellte im ausverkauften Celtic Park in Glasgow Juventus die Weichen auf Sieg. Italiens Champion profitierte dabei aber von einer Unachtsamkeit der schottischen Defensive. Celtics frisch gebackener Afrika-Cup-Gewinner Efe Ambrose unterlief einen Ball, der darauffolgende Schuss von Matri wurde erst hinter der Linie geklärt.

Die vom Publikum frenetisch angefeuerten Grünweißen antworteten wie nicht anders zu erwarten mit viel Einsatz und bedingungslosem Forechecking, die technisch beschlagenere Elf von Juventus hielt in einer intensiv geführten Partie aber erfolgreich dagegen.

Schussversuche der ohne ihren verletzten griechischen Torjäger Georgios Samaras angetretenen Schotten waren sichere Beute von Torhüter Gianluigi Buffon. Einzig ein Fallrückzieher von Kris Commons (28.) knapp neben das Tor sorgte für eine Schrecksekunde bei den Italienern.

Eiskalte Italiener

Der Turiner Abwehrverbund hielt zum Ärger von Celtics Edelfan Rod Stewart auch nach Seitenwechsel. Ambrose fand noch die Chance vor, seinen Fauxpas auszubessern, der Kopfball des Nigerianers (62.) war jedoch zu unplatziert.

Im Gegenstoß nutzte Juventus die sich bietenden Räume entscheidend: Marchisio schloss nach Matri-Pass überlegt zum 2:0 ab, Vucinic besorgte den Endstand.

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