Aufmacherbild

Vier Teams rittern um zwei Europa-League-Tickets

In den Gruppen A bis D der Champions-League ist die Achtelfinal-Aufstiegsfrage schon vor der abschließenden Runde geklärt.

Vier Teams kämpfen allerdings noch darum, im Europacup zu überwintern, also dank Rang drei in die Runde der letzten 32 der Europa League umzusteigen.

Manchester City (D) und Anderlecht (C) sind da auf fremde Hilfe angewiesen. In den Gruppen A und B gilt es noch die Gruppensieger zu küren.

Trostpreis Europa League

ManCity ist zum zweiten Mal in Folge in der Gruppenphase ausgeschieden. Jetzt gilt es unmittelbar vor dem Meisterschafts-Heimderby gegen United am Sonntag zumindest den "Trostpreis" zu holen.

Dafür ist ein Sieg auswärts gegen Gruppensieger Borussia Dortmund Pflicht, zudem darf Ajax Amsterdam bei Real Madrid nicht gewinnen.

Die Dortmunder, die zuletzt mit einem 1:1 bei Bayern München Selbstvertrauen getankt haben, werden sicherlich Kräfte für die anstehenden Meisterschaftsspiele schonen.

Wen schont Dortmund?

"Wir wollen das ordentlich zu Ende bringen, aber die Konzentration gilt jetzt der Liga. Der Fokus liegt auf Wolfsburg", kommentierte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vielsagend.

"Wir haben keinen Druck, da gehen wir sicherlich kein totales Risiko."

Ganz sicher pausieren wird Innenverteidiger Neven Subotic, der sich am Samstag eine Leistenverletzung zugezogen hat. Als weitere Kandidaten gelten Sven Bender, Robert Lewandoswki und Lukasz Piszczek.

Der Superstar soll es im Alleingang richten

"Wir fahren nach Paris, um zu gewinnen und den Gruppensieg zu holen. Der Club lebt von Erfolgen", sagte Porto-Trainer Vitor Pereira. Wie man gegen die Franzosen gewinnt, wissen die Portugiesen genau, hatten sie doch das "Hinspiel" im Oktober mit 1:0 gewonnen.

Im Parallelspiel geht es für Dinamo Zagreb zu Hause gegen Dynamo Kiew darum, die Champions-League-Saison nicht mit null Punkten und null Toren abzuschließen.

Schalke um ersten Platz

In der Gruppe B sind Schalke 04 und Arsenal durch. Die mit einem Punkt voranliegenden Deutschen müssen beim Schlusslicht Montpellier antreten, die Engländer bei Olympiakos Piräus.

Die Schalker haben in den jüngsten acht Pflichtspielen nur zwei Siege gefeiert, zuletzt 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach gespielt und wollen daher nun in Südfrankreich ihr angeknackstes Selbstbewusstsein aufpolieren.

"Wir wollen gerne Gruppensieger werden", betonte Schalke-Coach Huub Stevens.

ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs wird wohl wie üblich zur Startformation zählen.

Spannende Ausgangslage

In der Gruppe C liegen Zenit St. Petersburg und Anderlecht nach Punkten gleichauf, bei ausgeglichenem direkten Duell haben die Belgier das um einen Treffer schlechtere Torverhältnis.

Zenit muss beim AC Milan antreten, Anderlecht ebenfalls auswärts gegen Gruppensieger Malaga.

Paris St. Germain und der FC Porto machen sich im Gruppe-A-Topduell Platz eins untereinander aus. Die Franzosen sind diesbezüglich im eigenen Stadion zum Siegen verdammt.

Hoffen auf Ibrahimovic

Für PSG geht es auch darum, sich für die 1:2-Niederlage gegen Nizza in der Ligue 1 am Samstag zu rehabilitieren.

"Die Spieler müssen endlich Verantwortung übernehmen, ich glaube, dass nicht alle Spieler voll fokussiert sind auf unser Projekt", nahm PSG-Trainer Carlo Ancelotti seine Kicker in die Pflicht.

Die Hoffnungen ruhen einmal mehr in Schwedens Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic.

"Fahren nach Paris, um zu gewinnen"

Auch für Porto gab es zuletzt am Freitag mit dem Out im nationalen Cup (1:2 gegen Braga) einen Rückschlag.

Mehr zum Thema Zum Seitenanfang»