„Es war einfach nicht mehr drinnen“

„Das frühe Gegentor hat uns nervös gemacht, wir konnten nicht gut darauf reagieren. Erst in der zweiten Hälfte war der Wille ein anderer, da war die Reaktion dann positiv“, analysierte Porto-Coach Paulo Fonseca, der von den Heimfans mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet wurde.

Keine drei Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, als Jackson Martinez nach einem Eckball für den Ausgleich sorgte. „Porto hat vier, fünf Spieler, die zwei Meter groß sind. Dass da nicht jede Standardsituation zu verteidigen ist, das ist logisch“, wollte Bjelica seinem Team keinen Vorwurf machen.

„Aufgrund der zweiten Spielhälfte muss man sagen, dass heute einfach nicht mehr als ein Unentschieden drinnen war“, gab Lindner zu. Wenngleich der Glaube an den Sieg laut Bjelica stets am Leben gewesen sei: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute daran geglaubt, diese Partie gewinnen zu können.“

Dementsprechend positiv fiel dann auch das Resümee des Kroaten aus: „Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Sie hat gegen einen übermächtigen Gegner alles gegeben. Ich bin sehr stolz auf dieses Team.“

„Das nächste Ziel ist ein Sieg“

Wenngleich endlich das erste Tor gelungen ist und obwohl Platz vier in der Gruppe schon fix ist, haben die Violetten auf ihrer To-Do-Liste noch einen Punkt, den sie im finalen Spiel gegen Zenit abhaken wollen.

„Unser Ziel war es, einen Punkt zu holen, was wir in Russland geschafft haben. Die nächste Aufgabe war es, ein Tor zu schießen, was diesmal geklappt hat. Das nächste Ziel ist ein Sieg“, so Bjelica.

Und der Coach ist zuversichtlich, am 11. Dezember auch neben diesen Punkt ein Häkchen setzen zu können: „Wir können immerhin unbekümmert spielen und haben schon bewiesen, dass wir mithalten können.“

Harald Prantl

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