DAS LAOLA1-FAZIT:

Eigentlich ist es inzwischen Business as usual - und das ist durchaus positiv gemeint: Wiener Neustadt zählt zu den Abstiegskandidaten Nummer eins, stellt eine hungrige Mannschaft zusammen, kassiert das eine oder andere Debakel, sammelt aber trotzdem brav die notwendigen Punkte. Einer der größten Vorteile im Süden Niederösterreichs ist das realistische Anspruchsdenken. Man kennt seine Rolle als Underdog und Karriere-Plattform mit beschränkten finanziellen Mittel und lebt diese auch konsequent und vernünftig. Diese seriöse Arbeit wurde zuletzt regelmäßig belohnt, und auch in dieser Spielzeit hat man sich zumindest eine gute Ausgangsposition im Hinblick auf den Klassenerhalt erarbeitet. Das ändert allerdings nichts daran, dass es die Neustädter jederzeit erwischen kann und womöglich in den kommenden Jahren auch einmal erwischen wird. Denn ein Verkaufsschlager ist das Produkt Bundesliga in der 41.000-Einwohner-Stadt nach wie vor nicht. Gibt es diesbezüglich keine Trendwende, bleibt es Jahr für Jahr ein schwieriger Überlebenskampf.


Peter Altmann

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Lukas Denner (leihweise von Rapid) Christoph Martschinko (Grödig)
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