Ordos erlöst Kapfenberg

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Kapfenberg entscheidet Kellerduell für sich

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Kapfenberg hat die Rote Laterne in der Fußball-Bundesliga an Mattersburg abgegeben.

Am Samstag feierten die Steirer im Keller-Derby der 9. Runde einen etwas glücklichen 1:0-(0:0)-Heimsieg gegen die Burgenländer, die nun drei Punkte zurückliegen.

Das entscheidende Tor erzielte Michal Ordos in der 82. Minute, kurz nachdem die eigentlich gefährlicheren Gäste Michael Mörz mit Rot verloren hatten (76.).

Zweiter Saisonsieg für die Falken

Im Duell der beiden Cup-Verlierer, die am Mittwoch gegen Unterhaus-Clubs in der zweiten Runde die Segel streichen mussten, durfte Kapfenberg über den zweiten Saisonsieg bzw. den ersten Erfolg nach fünf Niederlagen en suite jubeln.

Mattersburg wiederum wartet nunmehr seit 13 Partien auf einen "Dreier".

Rund 4.000 Zuschauer waren bei freiem Eintritt anlässlich der neu eröffneten Ost-Tribüne gekommen, und sie sahen, warum sich die beiden Teams im Tabellenkeller befinden: Kampf, Krampf, Abspielfehler, aber auch Spannung waren über die gesamte Spielzeit treue Begleiter.

Ordos erlöst Gregoritsch-Elf

Kurz nachdem Gregoritsch und Hüttenbrenner unmittelbar hintereinander eine Felfernig-Hereingabe in aussichtsreicher Position nicht verwerten konnten, kam der Ausschluss von Mörz (76.).

Der Mattersburger büßte für einen ungestümen Versuch mit gestrecktem Bein, den Ball von Hüttenbrenner zu erobern.

Ordos erlöste schließlich die Elf von Werner Gregoritsch: Der Tscheche verlängerte knapp vor dem "Fünfer" einen Sencar-Freistoß per Kopf zum 1:0, Goalie David Schartner fuhr daneben.

Das dritte Saisontor Ordos' wies freilich einen Schönheitsfehler auf: Er stand dabei im Abseits.

KSV nur 15 Minuten besser

Kapfenberg bestimmte das Geschehen in der ersten Viertelstunde, einziger Höhepunkt blieb aber ein Mavric-Kopfball, den Schartner abwehrte (15.).

Dann kam Mattersburg auf und auch zu mehreren Chancen. Die beste davon vereitelte Gastgeber-Goalie Raphael Wolf, der einen Bürger-Kopfball mit schöner Parade ans Kreuzeck lenkte (22.).

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Burgenländer die aktivere und gefährlichere Mannschaft, es blieb aber bei Weitschüssen von Naumoski (52.) und Seidl (64.), die jeweils am Tor vorbei gingen.

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