Duell mit dem Vorbild

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Neustadt überrascht Kapfenberg

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Admira tritt bei ihrem Vorbild an

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Die Aufsteiger der beiden vergangenen Jahre stehen einander am Samstag (18.30 Uhr) in Innsbruck gegenüber.

Die Admira hat mit sieben Punkten aus vier Spielen einen guten Start hingelegt. Die Innsbrucker hatten zu diesem Zeitpunkt im Vorjahr gar zehn Zähler auf dem Konto.

Dementsprechend bezeichnete Admira-Trainer Dietmar Kühbauer die Tiroler auch als Vorbild, was deren erste Spielzeit in der Fußball-Bundesliga betrifft.

Wacker gibt Kühbauer Mut

"Sie haben uns vorgemacht, wie man sich in der ersten Saison in der Liga präsentieren muss. Das kann uns Mut geben", meinte Kühbauer.

Die Innsbrucker hatten 2010 sogar bis zur elften Runde die Tabelle angeführt, beendeten die Saison ihrer Rückkehr in die höchste Spielklasse schließlich auf Rang sechs.

Aktuell haben die Tiroler vor dem Tor Probleme. Drei Runden haben sie keinen Treffer erzielt, aber auch nur einen per Elfmeter erhalten.

Warnung vor defensivstarken Tirolern

"Wir sind gefordert, uns wieder mehr Torchancen herauszuspielen", erklärte Wacker-Trainer Walter Kogler. "Das ist das einzige, das zuletzt nicht gepasst hat."

In der Defensive dagegen vermochte sein Team auch gegen die "Großen" Salzburg (0:1) und Austria (0:0) zu überzeugen.

Daher warnte auch Kühbauer: "Sie sind sehr schwer zu spielen. Sie sind sehr kompakt, aber wir werden uns nicht zurücklehnen und versuchen, Innsbruck zu fordern."

Ausfälle auf beiden Seiten

Die Admiraner können dabei auf ihren Flügelflitzer Patrik Jezek vertrauen, der mit den Tirolern 2000 und 2002 Meister geworden war.

Stürmer Benjamin Sulimani fehlt mit einer Bauchmuskelzerrung, dazu ist ÖFB-Teamverteidiger Christopher Dibon gesperrt.

Bei Wacker zog sich Muhammed Ildiz nach überstandener Knieverletzung in der Regionalliga einen Leistenbruch zu und musste operiert werden.

Der Mittelfeldspieler fällt einen Monat aus, dazu fehlen in der Defensive Dario Dakovic und Bülent Bilgen verletzt.

Kreative Steigerung gefordert

Kogler forderte nach dem 0:0 in Wr. Neustadt dennoch eine Steigerung - vor allem in der Kreativabteilung. "Wir müssen schauen, dass wir wieder einmal drei Punkte holen", betonte der Ex-Internationale.

Der bisher letzte Heimsieg datiert aus der Vorsaison, ein 1:0 am 22. Mai gegen Absteiger LASK.

Die Admira dagegen hat aus drei Heimspielen sieben Zähler geholt. "Das ist beruhigend, wir werden uns aber nicht zurücklehnen", versicherte Kühbauer.

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