Wr. Neustadt will Sieg beim Tabellen-Nachbarn

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Die Tabellennachbarn Kapfenberg (7.) und Wr. Neustadt (8.) spielen am Samstag (18.30 Uhr) gegen das Abrutschen in die Gefahrenzone der Fußball-Bundesliga.

Die Kapfenberger haben saisonübergreifend lediglich zwei ihrer vergangenen elf, die Wr. Neustädter drei ihrer vergangenen 14 Ligaspiele gewonnen.

Die Obersteiermark hat sich für die Niederösterreicher allerdings zuletzt stets als guter Boden erwiesen.

"Müssen uns anders präsentieren"

Von bisher vier Bundesligaspielen seit dem Aufstieg in Kapfenberg haben die Wr. Neustädter drei gewonnen.

In den jüngsten sechs Duellen hat Kapfenberg nur einen Punkt geholt. "Es wird die Mannschaft gewinnen, die mehr Willen besitzt", erklärte KSV-Coach Werner Gregoritsch.

Die 0:5-Pleite vergangene Woche bei der Austria habe sein Team abgehakt. "Natürlich müssen wir uns anders präsentieren", versicherte Torhüter Raphael Wolf.

Kampf der Torflaute

Mittelfeldspieler Boris Hüttenbrenner fehlt wegen eines Muskelfaserrisses, bei den Wr. Neustädtern soll Edin Salkic den am Sprunggelenk operierten Topstürmer Günter Friesenbichler ersetzen.

In den vergangenen drei Spielen haben die Niederösterreicher kein Tor erzielt.

"Im Spiel nach vorne haben wir Probleme, das ist klar", gestand Trainer Peter Stöger. "Wenn wir Spiele gewinnen wollen, müssen wir Torchancen herausspielen."

Stöger will den nächsten Schritt

Das Offensivspiel sei allerdings der schwierigere Teil einer Mannschaftsfindung, erklärte der Ex-Internationale, der nach vielen Abgängen im Sommer ein neues Team aufbauen muss.

"Ich hoffe, dass wir in Kapfenberg den nächsten Schritt machen können", sagte Stöger. "Es wird sicherlich ein schweres Spiel, aber wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen."

Gegen Wacker Innsbruck hatten die Neustädter zuletzt zu Hause ein 0:0 erkämpft.

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