"Manchmal hören die Spieler auf ihren Trainer"

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Franco Foda (Sturm-Trainer): "Natürlich war der Sieg für die Mannschaft sehr, sehr wichtig. Wenn man am letzten Tabellenplatz steht und gegen den Ersten spielt, dann ist das nicht so einfach, wie man zu Beginn gesehen hat. Doch die Mannschaft hat sich gesteigert und am Ende verdient gewonnen. Je länger das Spiel gedauert hat, desto mutiger sind wir geworden. Ich habe Haris Bukva bei seiner Einwechslung gesagt, er soll zielstrebig nach vorne spielen und ein Tor erzielen. Manchmal hören die Spieler eben auf ihren Trainer. Jürgen Säumel hat die ganze Woche über im Training einen sehr, sehr guten Eindruck hinterlassen. Deswegen habe ich mich entschlossen, ihn heute von Beginn an zu bringen. Und so lange es bei ihm mit der Kraft gepasst hat, hat er eine starke Leistung gebracht."

Haris Bukva (Sturm-Torschütze): "Wir waren heute über das gesamte Spiel gesehen die bessere Mannschaft, haben aber glücklich gewonnen. Der erste Sieg ist wichtig, noch wichtiger ist das schwere Spiel am Dienstag. In unserer Situation denken wir jetzt nur von Spiel zu Spiel."

Jürgen Säumel (Sturm-Mittelfeldspieler, der sein Comeback gab): "Ich habe versucht, mich im Urlaub fit zu halten, habe im läuferischen und im Kraftbereich viel gearbeitet, aber das Mannschaftstraining hat mir natürlich gefehlt. Es ist ein tolles Gefühl, wieder zu dieser Mannschaft zu gehören. Ich habe ja ein schlechtes Jahr mit vielen Verletzungen und wenig Einsätzen hinter mir. Es war für mich überraschend, dass ich gleich von Beginn gespielt habe, aber es zeichnet Franco Foda bekanntlich aus, dass er unberechenbar ist. Ich bin froh, dass der Haris das Tor gemacht hat, das war ganz wichtig für das Selbstvertrauen der gesamten Mannschaft."

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Das war eine vermeidbare Niederlage. Es darf gar nicht so weit kommen, dass in der 92. Minute einer so zum Schuss kommen. Sturm war über weite Strecken die tonangebende Mannschaft, aber ohne gefährlich zu werden. Wir haben uns leider selbst mit Fehlpässen aus dem Spiel genommen. Es war eigentlich eine klassische 0:0-Partie. Heute waren wir alle miteinander, speziell in der ersten Hälfte, nicht gut. Das Einzige, was gepasst hat, war die Organisation nach hinten, nach vorne ging gar nichts."

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