Jubiläums-Spiel ohne Druck

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Mittelständler-Duell zur Jubiläums-Feier

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Die SV Ried und der FC Wacker Innsbruck sind in der Bundesliga quasi aus dem Rennen um die Europacup-Plätze.

Beide Teams können daher ohne Druck ins Duell des Sechsten mit dem Siebenten in der 34. Runde gehen.

Die Oberösterreicher, die sich über den ÖFB-Cup wohl ihr Europacup-Ticket sichern werden, sind gegen die Innsbrucker sechs Spiele ungeschlagen und wollen diese Serie auch am Donnerstag prolongieren.

Beide Mannschaften verloren erst kürzlich den Anschluss an Rang drei.

Den Oberösterreichern fehlen nach drei sieglosen Runden mit zwei Niederlagen sechs Punkte auf die Admira, die Tiroler haben nach zwei Niederlagen in Folge, bei denen sie gleich neun Gegentreffer kassierten, gar acht Zähler Rückstand.

Selbstvertrauen für Cup-Finale

Die Meisterschaft abgehakt haben die Rieder aber noch nicht. "Wir wollen in der Liga so weit wie möglich nach vorne kommen und die letzten drei Spiele gewinnen", gab Abwehrchef Thomas Reifeltshammer die Marschroute vor.

Erfolge sind auch wichtig, um mit Selbstvertrauen ins Cup-Finale am 20. Mai in Wien gegen Salzburg zu gehen.

Ihren Europacup-Platz dürften die Rieder aber schon vor dem Endspiel sicher haben, sollten die "Bullen" den äußerst wahrscheinlichen Meistertitel in den nächsten Runden fixieren.

"Europacup-Platz noch nicht fix"

Zu früh freuen wollen sich die Innviertler aber nicht. "Der Europacup-Platz ist für mich noch nicht fix. Dazu ist in der laufenden Meisterschaft schon zu viel passiert", sagte Rieds Trainer Gerhard Schweitzer.

Der 48-Jährige will deshalb schon noch alles versuchen, um in der Tabelle einen Sprung nach vorne zu machen. "Wir werden uns in der Meisterschaft nicht schonen", betonte Schweitzer.

Rieds Interimstrainer rechnet mit einem starken Gegner. "Die Niederlage der Innsbrucker gegen Mattersburg darf man nicht überbewerten", sagte Schweitzer.

Mattersburg ist Wackers Vorbild

Die Tiroler haben zumindest noch eine realistische Chance auf eine Rangverbesserung. "Wir wollen die Saison ordentlich zu Ende spielen, auch wenn es für uns jetzt um nichts mehr geht", sagte Coach Walter Kogler.

Nichtsdestotrotz gelte es, leistungsmäßig an die Grenzen zu gehen. "Wir müssen uns Mattersburg als Beispiel nehmen, für sie ist es auch um nichts mehr gegangen und sie haben trotzdem eine hervorragende Leistung geboten", erinnerte der Wacker-Trainer an die 3:6-Heimpleite gegen die Burgenländer am Samstag.

Kogler dementiert Wechsel-Gerüchte

Der Kärntner hat in Tirol noch bis 2013 Vertrag, wird aber immer wieder mit anderen Bundesligaclubs in Verbindung gebracht.

"Da ist überhaupt nichts dran, es besteht überhaupt kein Kontakt", erteilte Kogler Gerüchten über einen möglichen Wechsel zur Wiener Austria nach Saisonende eine Abfuhr.

100 Jahre SV Ried

Für die Rieder ist es auch der letzte Akt der 100-Jahr-Feier. Für eine Choreographie und ein großes Feuerwerk ist gesorgt, zudem werden in der Pause bei einem Gewinnspiel Preise im Gesamtwert von mehr als 40.000 Euro verlost.

"Ein Sieg wäre ein gebührender Abschluss für unsere Feierlichkeiten", hoffte Schweitzer auf einen vollen Erfolg.

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