Rapid kämpft um Titel und Europa League

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Rapid hat im Auswärtsspiel am Donnerstag gegen den SV Mattersburg zwei Ziele vor Augen. Zum einen soll in der 34. Bundesliga-Runde der vorzeitige Gewinn des Meistertitels von Red Bull Salzburg verhindert, zum anderen der Europa-League-Platz abgesichert werden.

Um beide Vorhaben zu realisieren, benötigen die sechs Punkte hinter den "Bullen" liegenden Hütteldorfer im Pappelstadion dringend drei Punkte. Allerdings tut sich Rapid gegen die Burgenländer mit dem Gewinnen oft schwer, wie Trainer Peter Schöttel bestätigte.

"Die bisherigen drei Saisonduelle waren allesamt sehr enge Partien. Zwei Remis vor eigenem Publikum und auch der knappe Auswärtssieg im November kam nach einem sehr spannenden Spielverlauf zustande."

Jubiläums-Spiel von Hofmann

Der 45-Jährige rechnet mit einem engagiert zu Werke gehenden Kontrahenten. "Wie immer im Pappelstadion erwartet uns eine schwierige Aufgabe, dazu kommt, dass die Gastgeber nach ihrem hohen Sieg in Innsbruck natürlich mit breiter Brust auftreten werden."

"Gegen Rapid ist Mattersburg bekanntlich immer extrem motiviert, für uns gilt es aber, Punkte zu sammeln, um den Platz für die Europa-League-Qualifikation abzusichern", so Schöttel weiter.

Mit der bitteren 0:1-Niederlage gegen Salzburg und der damit vergebenen Titelchance beschäftigt man sich bei Rapid nicht mehr. "Wir richten unseren Blick nach vorne, die Begegnung vom Sonntag ist endgültig abgehakt", beteuerte Schöttel, dessen Kapitän Steffen Hofmann vor seinem 350. Pflichtspiel für Grün-Weiß steht.

"Haben ordentlich Selbstvertrauen getankt"

Die Mattersburger hingegen erinnern sich gern ans vergangene Wochenende zurück, schließlich schossen sie am Samstag Wacker Innsbruck mit 6:3 aus dem eigenen Stadion.

"Endlich haben wir eine gute Leistung auch in Tore umgemünzt. Dadurch haben wir ordentlich Selbstvertrauen getankt und freuen uns noch mehr auf das Spiel gegen Rapid", erklärte Trainer Franz Lederer.

Gegen den Rekordmeister bietet sich für den SVM die Gelegenheit, die triste Bilanz vor eigenem Publikum aufzupolieren. Mit nur 15 Zählern aus 16 Spielen im Pappelstadion liegen die in den vergangenen Jahren traditionell heimstarken Burgenländer in der Heimtabelle auf dem letzten Platz.

Mattersburg will Heimbilanz aufbessern

"Wir haben viel zu viele Punkte durch individuelle Fehler liegengelassen. Aber es ist auch ein bisschen Zufall, denn in vielen Heimspielen haben wir eine gute Leistung gebracht, doch einfach Pech gehabt", sagte Lederer.

Zumindest gegen Rapid kann sich die Bilanz auf heimischem Terrain sehen lassen. Bei je fünf Unentschieden und Niederlagen feierten die Mattersburger gegen die Hütteldorfer in der Bundesliga bisher sieben Siege.

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