Gerechtes Remis im Mittelständlerduell

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SV Ried und Wacker Innsbruck haben sich am Donnerstag in der 34. Bundesliga-Runde 1:1 (0:1) getrennt.

Im durchschnittlichen Mittelständlerduell gingen die Tiroler durch Christopher Wernitznig in Führung (20.), die Oberösterreicher kamen durch Robert Zulj zum verdienten Ausgleich (67.).

Top drei außer Reichweite

Nach dem Unentschieden sind die Rieder zwei Runden vor Schluss Sechster, Wacker liegt zwei Punkte dahinter auf Rang sieben - die Top-Drei sind für beide Clubs nun auch rechnerisch nicht mehr erreichbar.

Dass den Salzburgern nach dem 2:0 gegen Kapfenberg wohl nur noch mathematisch der Meisterteller zu entreißen ist, löste auch in Ried Freude aus.

Denn im Falle eines Salzburger Titelgewinns wären die Rieder schon vor dem Cupfinale am 20. Mai gegen die "Bullen" Fixstarter im Europacup.

Ried feiert den 100er

Zu feiern gab es für die Rieder auch schon vor dem Anpfiff das 100-jährige Vereinsjubiläum.

Mit Fackeln wurde im Mittelkreis die Zahl 100 gebildet. Wacker zeigte sich jedoch als Partyschreck.

Die Innsbrucker, die sich sichtlich für das 3:6 vor fünf Tagen daheim gegen Mattersburg rehabilitieren wollten, gingen durch ein schön herausgespieltes Tor in Führung.

Sehenswerte Wacker-Führung

Nach Flanke von Daniel Schütz traf Christopher Wernitznig aus 12 Metern volley zum 1:0 (20.) und zu seinem achten Saisontor. Nach einem 0:5, einem 0:1 und einem 0:0 war es für Wacker auch der erste Saisontreffer gegen die Rieder.

Die Hausherren trafen kurz vor der Pause durch Daniel Beichler per Kopf nur die Latte (43.) und erhöhten nach dem Wechsel zunehmend den Druck.

Der Ausgleich durch Robert Zulj nach Assist von Stefan Lexa war die logische Folge (67.). In der 93. Minute flog Wacker-Stürmer Miran Burgic nach einem Ellbogencheck gegen Thomas Reifeltshammer mit der Roten Karte vom Feld.

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