Keine Treffer am Geburtstag

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Der Kapfenberger SV hat sich im Spiel der letzten Chance noch eine Galgenfrist erkämpft.

Die Obersteirer vermieden am Samstag mit einem 0:0 im Heimspiel gegen die SV Ried, dass sie schon drei Runden vor Schluss definitiv als Absteiger feststehen.

Bei neun Punkten Rückstand auf den Vorletzten Wr. Neustadt und der um 18 Toren schlechteren Tordifferenz ist die Chance auf den Klassenerhalt aber nur noch theoretisch.

Noch nicht ganz fix weg

Nach dem Punktegewinn von Wr. Neustadt am Nachmittag wäre Kapfenberg bei einer Niederlage schon Fix-Absteiger gewesen, doch die Elf von Trainer Thomas von Heesen bewies einmal mehr Moral.

Der KSV hielt die Partie gegen die Innviertler in der ersten Halbzeit offen und war nach der Pause sogar die bessere Mannschaft, blieb aber ohne zählbaren Erfolg.

Den Fans wurde eine flotte Partie geboten, allerdings war in der ersten Hälfte für beide Mannschaften meist am Strafraum Endstation.

Lediglich Kapfenberg-Stürmer Nathan Junior war einmal so richtig gefährlich, seinen Schuss konnte Ried-Torhüter Gebauer aber entschärfen (8.).

Tor von Zulj zu unrecht aberkannt

Nach der Pause herrschte dann auch in den Strafräumen Betrieb. Kapfenberg, das in der 29. Minute Dieter Elsneg mit Verletzung verlor, erspielte sich ein Übergewicht an Chancen.

Nathan Junior (50.), Elsneg-Ersatz Sahanek (59.) und Kuljic (79./Fallrückzieher und 81.) hatten die besten Möglichkeiten auf den Siegestreffer.

Auf der anderen Seite hätte Beichler die Rieder zum vierten Sieg im vierten Saisonduell schießen können (51.). Ein Treffer von Zulj (83.) wurde fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt.

Ried erlitt damit einen Tag vor der 100-Jahr-Feier im Kampf um Rang drei und damit einen Platz in der Europa League einen Rückschlag.

Die Oberösterreicher haben nun sechs Punkte Rückstand auf die Admira, aber im Cupfinale gegen RB Salzburg eine weitere Chance auf einen Platz im internationalen Geschäft.

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