Vorhang auf: It's Showdown!

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Die letzten Daten und Fakten vor dem Showdown

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Am Sonntag, kurz vor 18 Uhr, wird man im österreichischen Titelkampf um einiges schlauer sein.

Zu diesem Zeitpunkt ist er entweder fast entschieden oder wieder völlig offen.

Je nachdem wie der Schlager zwischen Rapid und Salzburg endet. Fakt ist: Mehr Spitzenspiel geht nicht.

LAOLA1 hat vor dem Titel-Showdown noch die letzten Zahlen und Fakten zusammengestellt:

  • Die 17.000 Fans im restlos ausverkauften Hanappi-Stadion dürfen sich auf jede Menge Tore freuen. In den vergangenen 13 Partien gegen Salzburg in Hütteldorf endete keine einzige Begegnung 0:0 - insgesamt fielen 44 Treffer, was einen Schnitt von 3,4 Tore/Spiel bedeutet.
  • Unter Trainer Peter Schöttel ist Rapid im Hanappi noch ungeschlagen. Die einzige „Heimniederlage“ setzte es im Derby gegen die Austria (0:3). Dieses Spiel fand allerdings im Happel-Stadion statt.
  • Rapids Heimbilanz gegen Red Bull Salzburg ist dagegen leicht negativ. In 13 Spielen gab es vier Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen, bei  22:22-Toren. Auch die Gesamtbilanz spricht für die „Bullen“: Die Mozartstädter gewannen von 27 Partien zwölf, holten neun Unentschieden und verloren nur sechs Mal (Tore: 38:42).

  • Salzburg kommt als bestes Auswärtsteam nach Wien. Die „Bullen“ halten nach 16 Spielen bei 23 Punkten (sechs Siege, je fünf Remis und Niederlagen). Die letzten Auswärtspleite setzte es ausgerechnet im Herbst gegen Rapid (2:4). Seitdem ist die Moniz-Truppe ungeschlagen.
  • Am Sonntag kommt es auch zum Duell der besten Abwehrreihen: Beide Teams haben erst 29 Gegentore kassiert und je 14 Mal zu null gespielt.
  • Nach dem letzten Duell in Hütteldorf, das Rapid mit 4:2 gewann, wechselten beide Klubs ihre Torhüter. Lukas Königshofer kam statt Helge Payer ins grün-weiße Gehäuse, Alexander Walke ersetzte Salzburg-Kapitän Eddie Gustafsson. Die Beiden rechtfertigten das Vertrauen mit starken Leistungen: Königshofer kassierte in 16 Spielen zwölf Gegentreffer (Fangquote: 76 Prozent), Walke in 17 Partien zehn (84 Prozent).
  • Mit Rapid und Salzburg treffen die „Ballermänner“ der Liga aufeinander: Die Schöttel-Truppe weist die meisten Torschüsse auf (492), die „Bullen“ folgen mit 457 Versuchen. Die Trefferquote ist bei Salzburg (9,9) leicht besser als bei Rapid (11,2).

  • Jakob Jantscher reist mit viel Selbstvertrauen nach Hütteldorf. Der 23-Jährige hat in den vergangenen vier Liga-Spielen fünf Tore erzielt und führt  sowohl die Torschützenliste (14), als auch die Scorerwertung (19/ 14 Tore, fünf Vorlagen) an. Außerdem schoss er Salzburg gegen Hartberg (1:0) ins Cup-Finale. Jantscher wäre der erst zweite Mittelfeldspieler nach Rapid-Kapitän Steffen Hofmann, der sich die Torjägerkanone holt.
  • Die Konstellation vor dem Schlager verspricht viel Brisanz: Gewinnt Salzburg, wächst der Vorsprung auf sechs Punkte an, gibt es ein Unentschieden, bleibt es bei drei Zählern. Sollte Rapid allerdings einen Sieg mit zwei Toren Unterschied feiern, wären die Hütteldorfer erstmals seit der 23. Runde wieder Tabellenführer.
  • Das Restprogramm nach dem Schlager sieht wie folgt aus: Salzburg tritt noch gegen  Kapfenberg (h), Wr. Neustadt (a) und Admira (h) an – Rapid gegen Mattersburg (a), Kapfenberg (a) und Wacker (h). Bei einem Sieg am Sonntag könnten die „Bullen“ theoretisch in der 34. Runde den Meistertitel klar machen.

Kurt Vierthaler

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