Kühbauer will an alter Wirkungsstätte punkten

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Dietmar Kühbauer kehrt am Samstag (18.30 Uhr) mit seiner Mannschaft zum zweiten Mal in der laufenden Saison in seine ehemalige Heimstätte zurück.

Im Gegensatz zum 0:0 im Herbst ist der FC Admira diesmal im Pappelstadion gegen den SV Mattersburg zum Siegen verdammt, um weiter um die Europacup-Plätze mitspielen zu können.

Admira kämpft ums "i-Tüpfelchen"

Unter Druck stehen die Admiraner aber keinesfalls, haben sie ihr Saisonziel Klassenerhalt doch längst erreicht. Alles andere wäre ein Zubrot einer ohnehin starken Saison.

Die Aussichten auf einen vollen Erfolg der Kühbauer-Elf stehen nicht allzu gut. Auswärts gelangen den Südstädtern in dieser Saison in 14 Spielen erst zwei Siege.

Zudem konnten sie in der Bundesliga in sieben Anläufen bei vier Niederlagen und zwei Remis erst einmal drei Punkte aus dem Pappelstadion mit nach Hause nehmen.

Admira-Lazarett wächst ständig an

Mit ein Grund, warum die Niederösterreicher nicht mehr so richtig mit dem Europacup rechnen, ist auch die Verletzungsproblematik im Frühjahr.

Der zu Salzburg wechselnde Christopher Dibon, der am Knie operierte Stefan Schwab, Emin Sulimani und Stephan Palla sind verletzungsbedingt bis Saisonende kein Thema mehr.

"Bei unserer Ausfalls-Liste ist es unglaublich, dass wir überhaupt noch eine Chance auf den Europacup haben", sagte Kühbauer in den NÖN.

Richard Trenkwalder glaubt auch nicht mehr wirklich an eine Europa-League-Teilnahme in der kommenden Saison. "Wir haben jetzt sehr schwere Auswärtspartien, das wird sich wohl nicht mehr ausgehen", meinte der Admira-Präsident.

Schweres Restprogramm für Südstädter

Die Admiraner müssen noch nach Wiener Neustadt, Graz und zum Saisonabschluss nach Salzburg. Außerdem stehen auch noch die Heimspiele gegen die direkten Europacup-Konkurrenten Austria und Ried auf dem Programm.

Die Burgenländer haben in der Tabelle wenig Aussicht auf Verbesserung, acht Zähler fehlen bereits auf den Siebenten Wacker Innsbruck. Deshalb gilt es in erster Linie, den achten Rang vor Wiener Neustadt abzusichern.

"Wir müssen nach Punkten gieren und jeden Punkt, der möglich ist, holen", forderte Coach Franz Lederer von seiner Mannschaft.

Mattersburger zuletzt erfolglos

Zuletzt gab es für die Burgenländer zwei 0:2-Niederlagen in Folge, vier Partien warten sie bereits auf einen vollen Erfolg. "Die zuletzt gezeigten Leistungen waren nicht zufriedenstellend. Wir haben einige Punkte liegen gelassen", hofft Lederer auf eine Steigerung seiner Truppe.

"Für uns ist es wieder an der Zeit, das Gaspedal voll durchzudrücken", ergänzte der Mattersburg-Coach, der auf den selben Kader wie zuletzt beim 0:2 in Ried zurückgreifen kann. Das erste direkte Duell im Frühjahr ging in der Südstadt mit 1:0 an Mattersburg.

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