Admira-Wacker um Europa-Chance

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Kühbauer: "Ohne Wenn und Aber gewinnen"

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Das Duell zwischen dem Fünften Admira und dem Siebenten Wacker Innsbruck wird am Samstag für beide Clubs zu einer richtungsweisenden Partie.

Der Sieger mischt weiterhin im Rennen um einen Europacup-Startplatz mit, der Verlierer muss sich wohl schon sechs Runden vor Schluss auf eine Endplatzierung im Niemandsland der Tabelle gefasst machen.

Deswegen zählen für Admira-Trainer Dietmar Kühbauer vor eigenem Publikum nur drei Punkte. "Wir wollen ohne Wenn und Aber gewinnen. Bei einem Sieg bleiben wir oben dabei, und das ist unser absolutes Ziel."

Saisonziel erreicht

Aufgrund des beeindruckenden Starts hatten die Admiraner ihre Saisonvorgabe, den Klassenerhalt zu schaffen, schnell erreicht.

Nun wäre die Teilnahme an einem internationalen Bewerb laut Kühbauer eine Draufgabe, aber kein Muss. "Wir werden uns nicht dagegen wehren, wenn wir es schaffen, und wir werden nicht sterben, wenn wir es nicht schaffen. Doch das größte Ziel ist jetzt, guten Fußball zu spielen", sagte der Ex-Teamspieler.

Seine Mannschaft hat gemeinsam mit Spitzenreiter Salzburg bisher die meisten Tore (45) erzielt, allerdings nach Schlusslicht Kapfenberg auch die meisten Treffer kassiert (44).

Im Gegensatz dazu haben nur Salzburg, Rapid und Ried weniger Tore als Wacker (31) erhalten, jedoch nur Kapfenberg und der Vorletzte Wiener Neustadt weniger Treffer geschossen (28.).

"Wissen, wie wir sie knacken können"

Daraus zog Kühbauer seine Schlüsse. "Die Innsbrucker spielen sicher keinen allzu attraktiven, aber auch keinen schlechten Fußball. Sie sind sehr kompakt und gut organisiert. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ausgekontert werden, aber wir wissen auch, wie wir sie knacken können", erklärte Kühbauer.

Ein möglicher Vorteil für den Aufsteiger könnte die Abwesenheit von Tomas Abraham sein. Seit seinem Wechsel nach Tirol war der tschechische Mittelfeldspieler in allen 65 Liga-Partien über die volle Distanz im Einsatz, nun fehlt er wegen einer Gelb-Sperre.

Trainer Walter Kogler verzichtete dennoch auf öffentliches Lamentieren und gab stattdessen eine nüchterne Analyse ab, was die Ausgangsposition vor dem Match betrifft. "Wenn wir gewinnen, ist es sehr gut, wenn wir einen Punkt machen, ist es gut und bei einer Niederlage ist nicht alles verloren."

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