Die nächste Derby-Nullnummer

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Trostlose Nullnummer im 301. Wiener Derby

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Das 301. Wiener Derby hat am Sonntag nahtlos an das vorangegangene Duell der beiden Erzrivalen Austria und Rapid angeknüpft.

Wie schon im Februar im Happel-Stadion endete das Kräftemessen zwischen Violett und Grün-Weiß auch am Sonntag in der Generali Arena mit einem torlosen Unentschieden, das Rapid wohl noch etwas mehr als der Austria nützt.

Die Hütteldorfer liegen damit als Tabellenzweiter sechs Runden vor Schluss weiterhin einen Punkt hinter Salzburg, der Rückstand der drittplatzierten Favoritner auf den Spitzenreiter beträgt nach wie vor fünf Zähler.

Fehlpässe auf beiden Seiten

Nicht nur die kühle Witterung, auch der Unterhaltungsfaktor erinnerte frappant an das langweilige Derby vor zwei Monaten. Zwar war bei beiden Teams mehr Leidenschaft und Wille zum Spiel nach vorne zu spüren, auf die Qualität der Partie hatte dies aber praktisch keinen Einfluss.

Hüben wir drüben hagelte es Fehlpässe, die 12.919 Zuschauer bekamen bestenfalls in Ansätzen einen geordneten Spielaufbau zu sehen.

Logische Konsequenz des kreativen Offenbarungseids war die völlige Harmlosigkeit beider Teams vor dem gegnerischen Tor.

Für einen Hauch von Gefahr sorgten lediglich ein Schuss von Kienast (22.) beziehungsweise ein Kopfball von Nuhiu (23.), die jeweils das Ziel verfehlten. In der 37. Minute schnappte Rapid-Goalie Königshofer dem heranbrausenden Leovac den Ball vom Fuß.

Hälfte zwei bringt keine Verbesserung

Auch die zweite Hälfte brachte bei stärker werdendem Regen zunächst keine Besserung, erst nach rund einer Stunde schien sich die allgemeine Tristesse zu verflüchtigen:

In der 59. Minute konnte Königshofer einen Weitschuss von Gorgon erst im Nachfassen parieren, eine Minute später wurde ein Jun-Schuss aus guter Position abgeblockt.

In der 61. Minute rutschten Jun und Kienast an einem Querpass von Suttner vorbei, und praktisch im Gegenzug landete ein Schuss von Trimmel in den Armen von Austria-Goalie Lindner.

Austria erhöht das Risiko leicht

In der Folge erhöhte die Austria mit der Einwechslung von Linz in der 66. Minute das Risiko leicht, mehr als Halbchancen durch Mader (72./Königshofer auf dem Posten) und Klein (76./Schuss deutlich am langen Eck vorbei) schauten jedoch nicht heraus.

Auf der Gegenseite verbaute sich Alar in der 89. Minute mit einer schlechten Ballannahme selbst eine gute Einschussmöglichkeit.

Rapid verliert zwei Spieler wegen Verletzungen

Ansonsten kamen die Rapidler kein einziges Mal vielversprechend vor das Tor der Gastgeber und verloren obendrein zwei Spieler wegen Verletzungen.

Katzer musste schon in der ersten Hälfte offensichtlich aufgrund von Muskelproblemen passen, nach dem Seitenwechsel wurde Prokopic mit einer Knieverletzung vom Platz getragen.

Hofmann stand nach seiner Muskelblessur erst gar nicht im Kader und konnte daher nicht verhindern, dass die Hütteldorfer erstmals seit 2004/05 eine Saison ohne Derby-Sieg beenden.

Die Austria wiederum wartet schon seit Mai 2010 auf einen Sieg gegen Rapid in ihrem Heimstadion.

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