Wenige Chancen, keine Tore

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Wacker Innsbruck hat der Wiener Austria in der dritten Runde ein Remis abgerungen.

In einem von beiden Seiten mit großer Vorsicht geführten Partie hatten die Tiroler am Sonntag zwar die besseren Möglichkeiten, das 0:0 war aber schlussendlich eine verdiente Punkteteilung.

Wacker liegt mit vier Punkten aus drei Spielen damit auf Rang fünf, die Austria ist mit ebenso vielen Zählern Sechster.

8.200 Zuseher

Nur 8.200 Zuschauer im Innsbrucker Tivoli sahen zumindest den ersten Punktegewinn der Hausherren nach drei Niederlagen in Folge gegen den Europacup-Starter.

Den Matchball für die Tiroler vergab in der 93. Minute der eingewechselte Christopher Wernitznig, dessen Schuss von Ex-Wacker-Kapitän Pascal Grünwald im Tor der Wiener bravourös pariert wurde.

Für die Austria geht es bereits am Donnerstagabend (21.05 Uhr) im Europa-League-Rückspiel gegen Olimpija Ljubljana weiter.

Veränderte Austria

Eine Woche nach dem unglücklichen 0:1 gegen Salzburg bereitete Wacker auch der Austria große Probleme. Die Wiener waren von Coach Karl Daxbacher nach dem Europa-League-Auftritt in Ljubljana an vier Positionen verändert worden.

Im Angriff kamen hinter Mittelstürmer Roland Linz mit Tomas Jun und Nacer Barazite gleich drei Angreifer zum Einsatz. So richtig offensiv wurde die Austria aber nur selten.

Nach einem Tackling von Wacker-Kapitän Tomas Abraham an Jun reklamierten die Violetten in der fünften Minute vergeblich Elfmeter. Ein Kopfball von Linz (16.) nach einem Patzer von Ex-Austria-Torhüter Szabolcs Safar nach einem Eckball ging am Gehäuse vorbei.

Schreter trifft die Stange

Damit waren die Chancen der Gäste aber aufgezählt. Die ohne die angeschlagenen Dario Dakovic und Miran Burgic angetretenen Innsbrucker erarbeiteten sich die weitaus besseren Möglichkeiten.

Marcel Schreter traf die Innenstange (26.), Julius Perstaller überspielte zwar seinen ehemaligen Teamkollegen Grünwald, Georg Margreitter klärte für seinen geschlagenen Goalie aber noch vor der Torlinie (32.). In einer Parallele zum Spiel gegen Salzburg verpasste die Elf von Walter Kogler erneut, sich bietende Chancen auch zu nutzen.

Nach Seitenwechsel flaute die Partie weiter ab. Die immerhin als bestes Auswärtsteam der abgelaufenen Saison nach Tirol gereiste Austria erarbeitete sich zwar mehr Spielanteile, war je näher es Richtung Strafraum ging aber zu wenig durchschlagskräftig.

Wernitznig vergibt Matchball

Die Tiroler Fans durften sich zumindest über das Comeback von Muhammed Ildiz freuen, der nach einem am 19. März erlittenen Adduktorensehnenabriss nach einer Stunde eingewechselt wurde.

Erst im Finish kam wieder Spannung auf. Zunächst hatte Grünwald nach einem Kofler-Schuss (73.) alle Hände voll zu tun, auf der Gegenseite parierte Safar einen Schuss von Barazite (75.).

Damit war das Pulver auf beiden Seiten aber schon wieder verschossen, ehe sich Grünwald in der Nachspielzeit noch einmal auszeichnen musste. Nach einem Konter drehte der Tiroler einen Wernitznig-Schuss mit einem Reflex noch zur Ecke.

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