Austria beendet in Ried sieglose Serie

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Roland Linz hat die Wiener Austria am Karsamstag im Innviertel erlöst.

Der Torjäger, der unter Trainer Ivica Vastic seinen Stammplatz im Sturm der Austria verloren hat, schoss die Austria mit seinem Treffer in der 78. Minute zu einem 1:0-Sieg bei der SV Ried.

Linz war erst eine Minute davor eingewechselt worden und drückte mit seiner zweiten Ballberührung den Ball aus wenigen Zentimetern über die Linie.

Mit dem ersten Sieg im Innviertel seit über zwei Jahren (März 2010) schoben sich die Wiener vor Ried auf Platz zwei vor.

Ausgeglichene Partie

Bis zur Einwechslung von Linz schien die Partie auf ein 0:0 hinauszulaufen. Beide Teams hatten einige hochkarätige Chancen, ließen aber Vollstreckerqualitäten vermissen.

Doch Linz bewies einmal mehr seinen Torriecher. Nach einer Flanke sprang der Ball von einem Rieder vor das Tor und genau dorthin, wo der Torjäger lauerte.

Nach zuletzt vier Partien ohne Sieg und nur zwei Treffern sorgte Linz damit auch dafür, dass die Austria nicht weiter an Boden gegenüber dem Spitzentrio verlor. Die Austria liegt fünf Punkte hinter Tabellenführer Red Bull Salzburg und vier hinter Rapid.

Holland vergibt Topchance

Vastic sah sein Team zuletzt im Aufwind, davon war in Ried aber lange wenig zu sehen. Nur selten kamen die Gäste in der ersten Hälfte mit guten Aktionen vor das gegnerische Tor. Und einmal mehr mangelte es an der Chancenverwertung.

James Holland, der für Emir Dilaver in die Mannschaft gekommen ist, traf den Ball alleine vor Torhüter Thomas Gebauer nicht (8.), Alexander Grünwald scheiterte am Ried-Torhüter.

Ried hatte ein Plus an guten Möglichkeiten. Vor allem Casanova tauchte immer wieder gefährlich vor Austria-Goalie Heinz Lindner auf, blieb aber in der 18., 38. und 44. Minute ohne Torerfolg.

Simkovic bringt Schwung

Mit Tomas Simkovic statt der enttäuschenden Solospitze Roman Kienast und viel Schwung kamen die Austria-Elf aus der Kabine.

Tomas Jun (51.) und Holland (58.) konnten aber Gebauer auch aus kurzer Distanz nicht bezwingen. Alexander Gorgon kam bei einer Simkovic-Hereingabe zu kurz (74.).

Danach aber setzte Vastic auf Linz und damit auf den richtigen Joker.

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