Kapfenberger vergeben womöglich letzte Chance

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Kapfenberg hat am Samstag womöglich die letzte Chance auf eine Trendwende im Abstiegskampf der Bundesliga vergeben.

Die Steirer mussten sich im Heimmatch der 29. Runde gegen die Admira nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3 geschlagen geben.

Haruna Babangida (11.) und Michal Hanek (27.) hatten die Kapfenberger 2:0 in Front gebracht, die Gäste konterten aber noch durch Patrik Jezek (30./Elfmeter) und Philipp Hosiner (82., 88.).

Kapfenberg bereits zwölf Punkte zurück

Damit weist Kapfenberg sieben Runden vor Schluss weiter zwölf Punkte Rückstand auf den Vorletzten Wiener Neustadt auf. Die Admira hielt hingegen Tuchfühlung zu den Europacup-Startplätzen.

Mit dem drohenden Abstieg vor Augen half den Kapfenbergern nur die Flucht nach vorne. Bereits in der 11. Minute gelang den "Falken" das 1:0.

Bei einem Lochpass von Florin Lovin hob Admiras Linksverteidiger Thomas Weber das Abseits auf, Babangida behielt alleinstehend den Überblick und lupfte den Ball elegant über Tormann Patrick Tischler hinweg ins Tor.

Kapfenberg mit 2:0 in Front

Nach einer knappen halben Stunde erhöhte Kapfenberg sogar auf 2:0 (27.). Nach Corner von Mario Grgic von der rechten Seite bugsierte Hanek den Ball - handsverdächtig - über die Linie.

Innenverteidiger Hanek traf damit nach überstandener Lungenentzündung gleich bei seinem Debüt für die Kapfenberger, zu denen er in der Winterpause gestoßen war.

Hanek trifft und verschuldet Elfer

Haneks Freude wehrte aber nur wenige Augenblicke.

Denn bei einem Freistoß von Marcel Sabitzer rettete der Slowake mit vorgehaltener Hand und verschuldete damit einen Elfmeter, den Jezek souverän ins rechte Eck zum 1:2 (30.) verwertete.

Damit war die bis dahin unterlegene Admira mit einem Schlag wach, Andreas Schrott hatte noch vor der Pause den Ausgleich auf dem Kopf (38.).

Hirschhofer vergibt beste Chancen

Nach einer Stunde hätte Kapfenbergs Thomas Hirschhofer, der erstmals in der Startformation stand, das Spiel entscheiden können.

Doch der 20-Jährige scheiterte innerhalb weniger Sekunden gleich dreimal an Tischler.

Diese Nachlässigkeit wurde hart bestraft.

Hosiner erledigt Kapfenberg

Im Finish war die Admira spielbestimmend und kam zunächst durch den eingewechselten Hosiner zum Ausgleich (82.).

Danach traf Bernhard Fucik das leere Kapfenberger Tor aus drei Metern Entfernung nicht (88.).

Sekunden später legte Fucik aber für Hosiner auf und dieser schoss aus elf Metern eiskalt ins linke Eck zur Entscheidung ein (88.).

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