Sturm bricht "Auswärts-Fluch"

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Sturm feiert ersten Auswärts-Sieg dieser Saison

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Sturm Graz hat am Sonntag zum Abschluss der 29. Bundesliga-Runde einen verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg in Mattersburg gefeiert.

Für den Meister war es der erste Liga-Auswärtserfolg seit dem 2:1 am 22. Mai 2011 in Wiener Neustadt.

Die Treffer gegen die Burgenländer, gegen die Sturm mittlerweile 21 Partien unbesiegt ist, erzielten Rubin Okotie (45.) aus Abseitsposition und Darko Bodul (51.).

Sturm wahrt Chance auf Europacup-Startplatz

Sturm wahrte mit dem Sieg die Chance auf einen Europacup-Startplatz, als Fünfter weist man drei Punkte Rückstand auf die drittplatzierte Austria auf. Die Mattersburger bleiben auf Platz acht.

Sturm wollte gegen seinen Lieblingsgegner unbedingt die schwarze Auswärtsserie beenden. Und nach 13 Minuten hätte es nach einem Treffer von Okotie eigentlich 1:0 für die Grazer heißen müssen.

Doch Referee Hameter legte einen vorangegangenen Zusammenprall zwischen Mattersburg-Tormann Thomas Borenitsch und seinem Mitspieler Nedeljko Malic als Foul des eigentlich unbeteiligten Okotie aus.

Sturm mit leichten Vorteilen

Sturm hatte in der schwachen Partie bei starkem Wind leichte spielerische Vorteile. Die Führung gelang Sekunden vor dem Pausenpfiff durch einen irregulären Treffer. Nach Pass von Haris Bukva verlängerte Bodul mit der Brust und der im Abseits stehende Okotie schoss souverän flach ins rechte Eck ein (45.).

Assistent Trunner übersah die Abseitsstellung des 24-Jährigen, der sich nach einem Eigentor gegen Wiener Neustadt über seinen ersten richtigen Treffer für Sturm freute.

Die trotz Heimvorteil sehr defensiv agierenden Matterburger tauchten vor der Pause kein einziges Mal richtig gefährlich im Sturm-Strafraum auf, ein Kopfball von Malic (18.) war der Höhepunkt der bescheidenen Bemühungen.

Bodul mit Traumtor

Ein herrlicher Treffer von Bodul brachte Sturm dann endgültig auf die Siegerstraße. Der wuchtige Schuss des 23-Jährigen vom linken Strafraumeck landete genau im rechten Kreuzeck (51.). Erst dann wurden die Hausherren, die ohne den gesperrten Ilco Naumoski auskommen mussten, etwas aktiver.

Der eingewechselte Thorsten Röcher schoss aber aus kurzer Distanz übers Sturm-Tor (52.), die Grazer gerieten im Finish gegen die ideenlosen Mattersburger nicht mehr ins Wanken.

Stattdessen hätte es nach Trikotziehen von Ivan Parlov gegen Okotie noch Elfer für die Gäste geben können (80.). Mattersburg wartet damit weiter seit 9. Dezember 2006 auf einen vollen Erfolg gegen Sturm.

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